Kigali ist im Alarmzustand! Der marburg-Virus hat Ruanda erfasst und das Gesundheitsministerium hat jetzt den Ursprung des erschreckenden Ausbruchs identifiziert. Laut Gesundheitsminister Sabin Nsazimina wurde die bedrohliche Übertragung von Flughunden auf Menschen als Auslöser festgestellt. „Wir haben den Ursprung des Ausbruchs zurückverfolgt und festgestellt, dass es sich um eine Zoonose gehandelt hat“, erklärte er in einer dramatischen Pressekonferenz. Der Indexfall führt direkt zu einer gefährlichen Höhle mit Flughunden, die in der Nähe einer Bergbaumine liegt - ein Punkt, an dem unglückliche Arbeiter in direkten Kontakt mit den Tieren kamen!
Seit dem schockierenden Ausbruch am 27. September hat Ruanda mit einer alarmierenden Anzahl von 65 Infektionen zu kämpfen. Die Symptome sind heftig: Hohes Fieber, unerträgliche Muskelschmerzen, belastende Bauchkrämpfe, Durchfall und blutiges Erbrechen setzen den Betroffenen schwer zu. Tragischerweise haben bereits 15 Menschen ihr Leben verloren, während drei Patienten aktuell noch in Behandlung sind. Die Gesundheitslage ist mehr als angespannt!
Ein tödliches Erbe
Der virus trägt seinen Namen von der hessischen Stadt Marburg - dort waren 1967 Laborangestellte bei Versuchsaffen zu den ersten Opfern eines bis dahin unbekannten Virus geworden. Insgesamt wurden damals 29 Menschen infiziert, sieben mussten sterben. Diese schrecklichen Erinnerungen erwachen mit jedem neuen Fall zum Leben. Ruanda kämpft nun gegen die Zeit, um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen und die Bevölkerung zu schützen.
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