Auszubildende im Allgäu streiken: 170 Euro mehr gefordert!
Auszubildende im Allgäu fordern mehr Wertschätzung und bessere Arbeitsbedingungen. Warnstreiks in Kempten heute um 11:30 Uhr.
Auszubildende im Allgäu streiken: 170 Euro mehr gefordert!
In einem kraftvollen Aufschrei fordern Auszubildende in der Region Allgäu heute, dass ihre Stimme endlich gehört wird! Ab 11:30 Uhr legen junge Talente aus zwölf Betrieben der Metall- und Elektroindustrie die Arbeit nieder. Die IG Metall steht hinter ihnen und verlangt eine monatliche Erhöhung der Vergütung um 170 Euro. Dies ist nur ein Teil eines größeren Plans, denn die Gewerkschaft fordert für die fast 3,9 Millionen Beschäftigten in diesem Sektor eine Lohnerhöhung von satten sieben Prozent innerhalb eines Jahres!
Die Arbeitgeber haben bisher lediglich ein Angebot von 3,6 Prozent über 27 Monate unterbreitet, das auf massive Ablehnung stößt. „Die Auszubildenden leisten einen wichtigen Beitrag für die Unternehmen, doch ihre Arbeitsbedingungen und die Vergütung spiegeln das oft nicht wider“, erklärt ein Sprecher der IG Metall. Die Unzufriedenheit ist greifbar und die Auszubildenden sind entschlossen, für ihre Rechte zu kämpfen. Erstmals seit zwölf Jahren ziehen sie gemeinsam und überbetrieblich in den Kampf für mehr Wertschätzung und bessere Arbeitsbedingungen. Der Warnstreik wird von lautstarken Kundgebungen und einem beeindruckenden Demozug durch die Stadt Kempten begleitet, wo die Teilnehmer ihre Forderungen lautstark und öffentlichkeitswirksam zum Ausdruck bringen.
Ein starkes Signal an die Arbeitgeber
Der Warnstreik ist nicht nur ein einfacher Protest – es ist ein eindringliches Signal an die Arbeitgeber, die dringend geforderten Veränderungen ernst zu nehmen. Die IG Metall hebt hervor, dass die Bedürfnisse der Auszubildenden und aller Beschäftigten endlich in den Fokus gerückt werden müssen. Die Zeit des Schweigens ist vorbei, und die jungen Auszubildenden zeigen, dass sie bereit sind, für ihre Rechte zu kämpfen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern!