
Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus ist weiterhin kritisch aber stabil, wie die Krone berichtet. Seit dem 14. Februar ist er in der römischen Poliklinik „Agostino Gemelli“ wegen einer schweren Lungenentzündung in Behandlung. Währenddessen erhalten der 88-Jährige Genesungswünsche und Gebete aus aller Welt, einschließlich einer bewegenden Videobotschaft von einer katholischen Gemeinde im Gazastreifen. Diese etwa 40 Gläubigen, die vor einem Altar standen, sprachen ihre Dankbarkeit für die Unterstützung des Papstes während der Krisenzeit aus und beteten für seine Genesung. In ihrem Video bekundeten sie: „Die ganze Welt betet für Sie und ist Ihnen sehr dankbar.“ Papst Franziskus hat enge Beziehungen zu der christlichen Gemeinschaft in Gaza und hielt seit Kriegsbeginn regelmäßig Kontakt mit dem dortigen Pfarrer.
Papal Call for Peace and Unity
In seiner Botschaft zum Welttag des Friedens appelliert Papst Franziskus an alle Menschen und Staaten, sich für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen, wie bistum-augsburg.de berichtet. Er betont, dass der „Schrei der bedrohten Menschheit“ durch die Ausbeutung der Erde und die Unterdrückung unserer Mitmenschen laut wird. Der Papst fordert einen grundlegenden Wandel im Umgang mit Schuld und Vergebung und spricht sich für eine internationale Finanzordnung aus, die Solidarität und Harmonie fördert. Er sieht die Bekämpfung der internationalen Schuldenkrise als entscheidend an, um den Wehrlosen ihre Würde zurückzugeben.
Außerdem plädiert er für die Ächtung der Todesstrafe sowie für die Nutzung eines Teils der Rüstungsausgaben zur Bekämpfung des Hungers und zur Förderung von Bildung in den ärmsten Ländern der Welt. Der Papst erläutert, dass echter Frieden nicht nur das Ende eines Krieges bedeutet, sondern vielmehr einen Neuanfang, in dem Menschen in Einheit und Geschwisterlichkeit leben. Bischof Dr. Bertram kommentiert diese wichtige Botschaft, indem er betont, dass Frieden nicht nur ein Zustand, sondern eine fortwährende Aufgabe für die Menschheit ist. Der Welttag des Friedens fordert uns auf, die gegenseitige Verbundenheit und Solidarität zu erkennen und zu leben.
Details zur Meldung