Wien setzt starke Impulse: Lösungen für Wirtschaft und Arbeitsplätze!

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Am 14. November 2025 diskutiert Wien auf der Herbsttagung der Landeshauptleute Strategien zur Wirtschafts- und Stellenstärkung.

Am 14. November 2025 diskutiert Wien auf der Herbsttagung der Landeshauptleute Strategien zur Wirtschafts- und Stellenstärkung.
Am 14. November 2025 diskutiert Wien auf der Herbsttagung der Landeshauptleute Strategien zur Wirtschafts- und Stellenstärkung.

Wien setzt starke Impulse: Lösungen für Wirtschaft und Arbeitsplätze!

Am 14. November 2025 fand der zweite Tag der Herbsttagung der Landeshauptleute in Leibnitz, Steiermark, statt. Im Fokus der Konferenz standen Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts und zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Ludwig aus Wien brachte dabei zentrale Themen ein, die entscheidend für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Österreichs sind. Er betonte, dass Wien aktiv daran arbeitet, das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung zu sichern.

Ein wichtiger Punkt auf der Agenda war die Einigung der Bundesländer zur Unterstützung der Bundesregierung bei Maßnahmen, die mehr Fairness im internationalen Onlinehandel gewährleisten sollen. Ludwig kritisierte Plattformen aus Drittstaaten, die sich als reine Vermittler*innen präsentieren. Laut ihm leiden österreichische Händler*innen unter Preis- und Qualitätsdumping, was zu einem Wettbewerbsnachteil führt.

Wirtschaft und Onlinehandel

Die beschlossenen Pläne sehen strengere Kontrollen und neue Instrumente vor, um Wettbewerbsverzerrungen entgegenzuwirken. Ludwig begrüßte zudem die von der EU beschlossene Aufhebung der Zollfreigrenzen, mit dem Ziel, den Handel in ganz Österreich zu stärken und langfristig Arbeitsplätze und Steuereinnahmen zu sichern.

Ein weiterer Schwerpunkt von Ludwig war die Stärkung der Life-Science- und Pharmaindustrie. Hier fordert er eine verbesserte Verzahnung von Forschung, Zulassung und Produktion, um die Arzneimittelversorgung in Österreich zu optimieren. Wichtige Aspekte sind die Grundlagenforschung, effiziente Genehmigungsverfahren sowie Ausbildungsinitiativen gegen den Fachkräftemangel. Ludwig widersprach dem verbreiteten „Mythos“, dass Wien kein relevanter Industriestandort sei, und betonte, dass Wien über eine moderne Life-Science-Industrie mit überdurchschnittlichem Wachstum verfügt. Internationale Unternehmen investieren kontinuierlich in die Stadt.

Cybersecurity in Österreich

Parallel zur Diskussion um die Wirtschaft hat sich auch das Thema Cybersecurity in Österreich als zunehmend wichtig erwiesen. Laut einer aktuellen Studie von KPMG werden Cyberangriffe verstärkt als Mittel geopolitischer Auseinandersetzungen genutzt. Die Umfrage zeigt, dass jeder siebte Cyberangriff in Österreich erfolgreich ist und über ein Viertel der Angriffe von staatlich unterstützten Akteuren ausgeht. Bei rund einem Drittel der Unternehmen waren Lieferanten oder Dienstleister betroffen, was erhebliche Auswirkungen auf die jeweiligen Firmen hatte.

Besonders alarmierend ist, dass 55 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass Österreich nicht gut auf schwerwiegende Cyberangriffe gegen die kritische Infrastruktur vorbereitet ist. In diesem Zusammenhang ist auch der Einsatz von Technologien wie Deepfakes durch Cyberkriminelle zu beobachten, wobei jeder zehnte Social-Engineering-Versuch bereits solche Techniken verwendet. Die Ergebnisse und Expert*inneninterviews sind in der Publikation „Cyber Security in Österreich 2025“ zusammengefasst und können bei KPMG angefordert werden.

Sowohl die wirtschaftlichen als auch die sicherheitstechnischen Entwicklungen müssen in Einklang gebracht werden, um Österreich als wettbewerbsfähigen Standort für die Zukunft zu sichern.

Weitere Informationen zu den Themen Wirtschaft und Sicherheit finden Sie in den vollständigen Artikeln auf Wien.gv.at, Washington City Paper und Onlinesicherheit.gv.at.