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Verena Altenberger, die talentierte Salzburger Schauspielerin, hat am 12. Februar 2025 ihre erste Reise als neue Botschafterin des UN-Welternährungsprogramms (WFP) nach Uganda angetreten. Diese Reise, die sie auf eigene Kosten unternahm, hat einen klaren Fokus auf die Unterstützung der 1,8 Millionen Kriegsflüchtlinge aus dem Sudan, die in Uganda Zuflucht suchen. Altenberger lobte das Land, das offene Grenzen bietet und den Flüchtlingen Bewegungsfreiheit gewährt. Sie berichtete von der wichtigen Ersthilfe des WFP, durch die täglich Tonnen von Reis und Bohnen in ein speziell errichtetes Kochzentrum gelangen, um den Bedürftigen warme Mahlzeiten anzubieten. „Da kommen Menschen, die haben nichts außer dem, was sie gerade anhaben“, erklärte sie mit Nachdruck. Die Hilfe schließt auch Bildungsmaßnahmen ein, die den Flüchtlingen und Einheimischen helfen, nachhaltig Landwirtschaft zu betreiben und ihre Lebensbedingungen zu verbessern, so Altenberger weiter.
Neues Traumpaar bei den Salzburger Festspielen
Doch Verena Altenberger ist nicht nur eine engagierte Botschafterin, sondern auch eine prominente Künstlerin, die kürzlich für Aufregung bei den Salzburger Festspielen sorgte. Wie keymedia.at berichtete, wird sie die neue Buhlschaft im berühmten Drama „Jedermann“ spielen, das im Rahmen der Festspiele am Domplatz aufgeführt wird. Diese Rolle, die viele mit Sinnlichkeit und Verführung assoziieren, wird für die 33-Jährige eine besondere Herausforderung darstellen. Altenberger selbst sagte dazu: „Die Buhlschaft ist die größte kleinste Rolle – sie besteht ‚nur‘ aus 30 Sätzen.“ Sie möchte die Komplexität und die emotionale Entwicklung dieser Figur vertiefen, da sie die Dynamik von Machtverhältnissen in Beziehungen thematisiert. Lars Eidinger, der von Tobias Moretti die Rolle des Jedermann übernommen hat, komplettiert dieses spannende Duo und stellt eine neue Ära in der Geschichte des Stücks dar.
Die Salzburger Festspiele, die mit einem umbenannten Ensemble und neuen musikalischen Besetzungen in die nächste Runde gehen, setzen einen klaren Impuls zur Weiterentwicklung dieser traditionsreichen Inszenierung. Laut der Schauspielchefin Bettina Hering wird das bewährte Konzept des „Jedermann“ zwar beibehalten, aber die Neubesetzungen zeigen deutlich, dass Veränderungen und Innovationen in der künstlerischen Arbeit anstehen.
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