Am 4. Januar 2026 verstarb unerwartet die Gemeindepartivorsitzende der SPÖ Weißenstein, Christine Fischer, im Alter von 45 Jahren. Ihr Tod hat nicht nur die Mitglieder der SPÖ, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatgemeinde nachhaltig betroffen gemacht. Die Nachricht von ihrem Ableben hat tiefe Trauer ausgelöst, wie Klick Kärnten berichtet.
Christine Fischer war eine engagierte Sozialdemokratin, die sich unermüdlich für soziale Gerechtigkeit und die Belange ihrer Mitbürger einsetzte. SPÖ-Landesparteivorsitzender Daniel Fellner würdigte sie als eine Persönlichkeit, die sich in besonderem Maße für ihre Gemeinschaft stark machte. Sie hinterlässt vier Kinder und wird von ihrer Familie, Freunden und Parteikollegen schmerzlich vermisst.
Engagement und Lebenswerk
Fischer, die in Kellerberg lebte, war nicht nur Gemeindevorständin, sondern auch Fraktionsvorsitzende der SPÖ. In ihrer politischen Laufbahn engagierte sie sich für zahlreiche soziale Themen und Initiativen, unter anderem im Rahmen der „Gesunden Gemeinde“. Bürgermeister Harald Haberle brachte seine Betroffenheit über ihren Verlust zum Ausdruck und betonte die spürbare Lücke, die ihr Wirken hinterlässt. „Christine kümmerte sich stets um die Anliegen der Bürger,“ erklärte Haberle. Ihr Engagement reichte auch in die Bereiche Gesundheitswesen und Naturheilkunde, wobei sie ihr Wissen regelmäßig in Workshops weitergab.
Ein weiteres Zeichen ihres Engagements war der geplante Pachtvertrag für das Lokal „Zum Lois“ in Töplitsch, den sie ab Februar 2026 umsetzen wollte. Dieses Lokal sollte als Treffpunkt für die Gemeindebürger dienen und die Gemeinschaft stärken. Fischer hatte große Pläne und eine Leidenschaft für die Natur, aus der sie Kraft schöpfte.
Abschied und Trauerfeier
Die Verabschiedung von Christine Fischer findet am 10. Januar um 14 Uhr in der Pfarrkirche Kellerberg statt. Die Urnenbeisetzung wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis erfolgen. In diesen schweren Zeiten hat die SPÖ Weißenstein der Familie und den Angehörigen ihr tief empfundenes Beileid ausgesprochen, was die große Verbundenheit in der Gemeinde widerspiegelt.
Fischers Tod wirft auch einen Schatten auf die Entwicklungen der SPÖ, die, wie viele wissen, am 30. Dezember 1888 gegründet wurde und eine Geschichte voller Herausforderungen durchlebt hat, einschließlich Verboten während des Austrofaschismus und der NS-Diktatur. Derzeit steht die Partei unter dem Vorsitz von Andreas Babler und muss angesichts der politischen Herausforderungen, wie den wahrscheinlichen Koalitionsverhandlungen nach der Nationalratswahl 2024, auf die Stärken ihrer Mitglieder zurückgreifen.
Das Vermächtnis von Christine Fischer wird in den Herzen der Menschen weiterleben, die sie mit ihrer Leidenschaft und ihrem unermüdlichen Einsatz inspiriert hat. Ihr Engagement für die SPÖ und die lokale Gemeinschaft bleibt unvergessen.