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Österreichs Photovoltaik-Plattform unterstützt den ‚Made-in-EU-Bonus‘ zur Stärkung der europäischen Photovoltaik-Wertschöpfungskette

Die "Österreichische Technologieplattform Photovoltaik" unterstützt die Entscheidung der österreichischen Bundesregierung, einen Bonus auf europäische Produkte im Bereich der photovoltaischen Komponenten einzuführen. Dieser Schritt betont die Bedeutung der Verfügbarkeit von europäischen Komponenten für die Photovoltaik in Österreich und Europa.

Photovoltaik ist auf dem Weg, eine der wichtigsten Formen der Energieerzeugung weltweit, in Österreich und in Europa zu werden. Derzeit werden in Österreich etwa 10 % des jährlichen Strombedarfs durch Photovoltaik abgedeckt, aber bei Erreichen der nationalen Klimaziele wird dieser Anteil voraussichtlich auf über 30 % steigen. Auch andere europäische Länder streben ähnliche Größenordnungen an.

Es ist von entscheidender Bedeutung, die europäische Souveränität entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Photovoltaik sicherzustellen. Chinesische Produkte haben aufgrund ihrer Kostenstrukturen maßgeblich zum Ausbau der Photovoltaik in Europa, einschließlich Österreich, beigetragen. Jedoch spiegelt die derzeitige Kostenstruktur auch die unterschiedlichen politischen Rahmenbedingungen und Standards zwischen Europa und China wider. Um zukünftige Abhängigkeiten im Bereich kritischer Infrastrukturen und Energiequellen zu vermeiden, ist es wichtig, die Energiesouveränität Europas als unantastbaren Wert anzusehen.

Die Photovoltaik ist weltweit eine bedeutende Technologie zur Bereitstellung von Energie und hat eine strategische Bedeutung für Forschung und produzierende Industrie entlang der Wertschöpfungskette. Ein verstärktes Bewusstsein für Qualität und Individualität europäischer PV-Komponenten ist daher ebenso wichtig, um den Wiederaufbau einer durchgängigen europäischen Wertschöpfungskette im Bereich der Photovoltaik zu erreichen.

Österreich hat bereits einige herausragende Unternehmen in der Produktion von PV-Komponenten. Diese Unternehmen stellen Teilkomponenten für photovoltaische Module, Wechselrichter und weitere systemische Komponenten her oder sind Produzenten von Standard- und Sondermodulen sowie Unterkonstruktionen. Die heimische Photovoltaikforschungsszene ist ebenfalls international gut aufgestellt.

Der geplante "Made-in-EU-Bonus" ist ein wichtiger Meilenstein und positioniert Österreich neben Italien als europäischer Vorreiter bei Maßnahmen zur Förderung des Ausbaus einer europäischen Photovoltaik-Industrie. Dieser Bonus unterstützt die Stärkung der europäischen Photovoltaik-Wertschöpfungskette sowie die Sicherung der Energiesouveränität Europas.

Quelle: In einem Artikel von www.ots.at zu sehen.

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