Am 24. Jänner 2026 fand die 27. Auflage der Kitz-Charity-Trophy statt, ein Event, das in die Herzen von Skisportfans und Wohltätigkeitsliebhabern gleichermaßen strahlt. Erstmals wurde die Veranstaltung livestream auf VOL.AT übertragen. Direkt nach der Hahnenkamm-Abfahrt versammelten sich prominente Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Unterhaltung, um in einem spannenden Wettkampf Spenden für bedürftige Bauernfamilien in Nord-, Ost- und Südtirol zu sammeln.

Die Kitz-Charity-Trophy hat über die Jahre hinweg eine beachtliche Summe eingespielt. In den letzten Jahren wurden insgesamt rund drei Millionen Euro für die Unterstützung der Bauern in den Alpenregionen gesammelt. Der Erfolg der Veranstaltung bietet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern stärkt auch die Gemeinschaft und das Bewusstsein für die Herausforderungen, denen sich die bergbäuerlichen Familien gegenübersehen.

Prominente Teilnehmer und spannender Wettkampf

Die Teilnehmenden dieser Jahr waren ein eindrucksvolles Aufgebot: Sebastian Vettel, Franz Klammer, Harti Weirather, Maria Höfl-Riesch und viele andere. Die Liste umfasst zudem Namen wie Kjetil Jansrud, Didier Cuche, DJ Ötzi und Melissa Naschenweng. Bernie Ecclestone fungierte als Renndirektor und koordinierte das Event, das aus einem Riesenslalom und einem Würfelspiel am Ziel hangelte, um die Laufzeiten zu multiplizieren und das Wettkampfprinzip mit Geschicklichkeit und Glück zu kombinieren.

Insgesamt traten 23 Teams gegeneinander an. Die Wettkämfer mussten nicht nur ihr Können auf den klassischen Skiern zeigen, sondern auch mit Snowboards und Rodeln agieren. Die erste Mannschaft, die den Sieg davontrug, war Team A1 mit Hannes Reichelt, Thomas Arnoldner und Martin Resel. Ihnen folgten Team Generali und Team Après-Ski-Weltmeister auf den Plätzen zwei und drei.

Soziale Verantwortung und Ausblick

Robert Schmidle, Co-CEO der WWP-Group, die als Organisator fungiert, betonte die entscheidende Bedeutung der Unterstützung für die Bergbauern und ihr Ökosystem. Die Erweiterung der Begünstigten ab 2024 auf die Franz-Klammer-Foundation sowie die Rückenmarksforschung Wings for Life und der Sozialsprengel Kitzbühel demonstriert den wachsenden sozialen Fokus der Veranstaltung.

Die Veranstaltung steht nicht nur für sportliche Höchstleistungen, sondern auch für humanitäre Zwecke. 310.000 Euro wurden in diesem Jahr allein gesammelt, womit der Gesamtbetrag seit der ersten Auflage 1998 bei circa 3,1 Millionen Euro liegt. Die Kitz-Charity-Trophy bleibt ein herausragendes Beispiel dafür, wie Sport und Gemeinschaftsgeist Hand in Hand gehen können, um jenen in Not zu helfen.