Am 6. Jänner 2026 sorgten unerwartete Schneefälle in Jesolo, Italien, für große Überraschung und winterliche Stimmung an der Adria-Küste. Normalerweise ist Schnee in dieser Region selten, doch die weiße Pracht verwandelte die Strände in eine magische Winterlandschaft. Laut 5min.at kam es an diesem Tag zu einem starken Schneefall, der auch Bibione, einige Kilometer entfernt, erreichte. Ein Video, das auf Facebook geteilt wurde, zeigt die eindrucksvollen Schneeverhältnisse und wurde von einer Nutzerin als „schön“ beschrieben.
Diese Wetterlage ist nicht vollkommen ungewöhnlich für Jesolo, auch wenn der aktuelle Schneefall außergewöhnlich ist. In den Jahren 2018 und 2021 erlebte die Region ebenfalls stärkere Schneefälle, die die Strände vorübergehend in eine andere Welt verwandelten. Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt die Höhe Jesolos nur 2 Meter über Normalnull, und die geographischen Koordinaten sind 45°32’2″N, 12°38’29″E, wie meteoatlas.de berichtet.
Wetterbedingungen und Witterung
Die winterlichen Temperaturen in Jesolo sind für Jänner typisch, da während dieses Monats oft kühlere Witterungsbedingungen herrschen. Die durchschnittliche Tageshöhe liegt bei 6°C, während die Nächte mit etwa 3°C vergleichsweise mild sind. Dennoch sind die Niederschlagsmengen im Jänner mit 70,9 mm geringer als in anderen Monaten des Jahres, was die Wahrscheinlichkeit für Schneefall auf nur 4% reduziert. Trotzdem treten im Winter nahezu immer wieder Wetterereignisse auf, die die Region in eine außergewöhnliche Kulisse verwandeln.
Das gesamte Wettergeschehen in Jesolo spiegelt sich in einem Jahreswetterkalender wider, der auf der Webseite von meteoatlas.de zu finden ist. Dieser zeigt die typischen Wetterbedingungen für jeden Monat, wobei die Niederschläge im November ihren Höhepunkt mit 137,2 mm erreichen, während der Jänner als der trockenste Monat gilt.
Wetterphänomene an der Adria
Die unvorhersehbaren Wetterereignisse an der italienischen Küste ziehen in letzter Zeit immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Am 24. Juli 2025 wurde beispielsweise ein Wassertornado vor der Küste von Genua gesichtet, der Anwohner in Erstaunen versetzte. Diese Art von Phänomenen entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf kältere Luftmassen trifft, was zu rotierenden Trichtern führt, die bis zur Wasseroberfläche reichen. In diesem Fall fiel der Tornado nicht an Land, dennoch ist solche Wetterdynamik in der Region nicht selten, wie in einem Bericht von fr.de beschrieben.
Zusammengefasst stellt das aktuelle Winterwetter in Jesolo einen faszinierenden Kontrast zu den typischen klimatischen Bedingungen der Region dar und bietet sowohl Einheimischen als auch Touristen ein spektakuläres Schauspiel. Ob Schnee oder Wassertrichter, das aktive Wettergeschehen an der Adria bleibt ein stetiger Gesprächsstoff und eine Quelle der Faszination.