Prinz Harry und Meghan Markle stehen nach dem Start ihrer Netflix-Doku „Polo“ in der scharfen Kritik. Die erste Reaktion auf die fünfteilige Serie, die den beliebten Pferdesport des Exil-Royals beleuchtet, fällt verheerend aus. Während die Sussexes mit einem umstrittenen 95-Millionen-Euro-Deal mit Netflix in das Streaming-Geschäft eingestiegen sind, wurde die Doku von Zuschauer*innen als „langweilig“ und „irrelevant“ abgetan. Der Shitstorm entblößt die Kluft zwischen der glamourösen Welt des Paares und den Erwartungen eines breiten Publikums, das sich nach authentischen Erzählungen sehnt, wie oe24 berichtet.
Obwohl Harry und Meghan als Executive Producer fungieren, blieb das publikumsmächtige Interesse hinter den Erwartungen zurück. Besonders Meghan, die die Idee zur Serie entwickelte, tritt nur in der letzten Folge auf, was Zuschauer als bloßen Werbegag empfinden. Diese Enttäuschung kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt: Das Paar hat mittlerweile vier Projekte bei Netflix veröffentlicht, darunter ihre eigene Liebesgeschichte und die Invictus Games, doch keines davon hat die Herzen der Zuschauer gewonnen, wie Town & Country herausstellt.
Zukunft der Sussexes bei Netflix
<pDie im Februar 2024 angekündigten Pläne für zukünftige Projekte halten die Sussexes jedoch weiterhin im Gespräch. Der Netflix-Chef Bela Bajaria informierte darüber, dass sie an mehreren ungeschriebenen Formaten arbeiten und sogar ein scripted Projekt in Entwicklung haben. Das Paar plant unter anderem eine Kochshow, die Meghan gewidmet ist, sowie eine Adaption des Romans "Meet Me at the Lake". Diese Schritte könnten eine letzte Chance für eine positive Wende in ihrer Netflix-Karriere sein, wenn sie es schaffen, ein breiteres und engagierteres Publikum zu erreichen, während sie gleichzeitig zeigen, dass sie für mehr als nur weltfremde Royalty stehen.