Valérien Ismaël ist nicht länger Cheftrainer der Blackburn Rovers. Der Club, der sich derzeit auf dem 22. Platz der Championship befindet und somit in der Abstiegszone steckt, hat das Arbeitsverhältnis mit Ismaël einvernehmlich beendet. Der frühere Trainer des LASK übernahm im Februar 2025 die Geschicke des Vereins, konnte jedoch in den letzten acht Spielen keinen einzigen Sieg verbuchen. Seine letzte Partie endete mit einer enttäuschenden Heimniederlage gegen Hull.
Assistenztrainer Dean Whitehead verlässt ebenfalls den Verein mit sofortiger Wirkung. Die Blackburn Rovers dankten Ismaël und Whitehead für ihre Bemühungen und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft. Nach der Trennung plant der Verein, einen neuen Cheftrainer zu suchen und wird bis zur Bestätigung einer Ernennung keine weiteren Kommentare abgeben.
Aktuelle Situation der Blackburn Rovers
Die Situation für die Blackburn Rovers ist angespannt, da sie drei Punkte hinter dem rettenden Ufer liegen. Die nächste Herausforderung steht bereits vor der Tür: Am Dienstag erwartet das Team Sheffield Wednesday. Ein Sieg wäre entscheidend, um die Abstiegsplätze zu verlassen.
Der Verein ist bekannt für seine lange Geschichte, die bis zur Gründung im Jahr 1875 zurückreicht. Die Rovers sind Gründungsmitglied der englischen Football League und trugen ihre Heimspiele im Ewood Park aus, der seit 1890 ihr Stadion ist. In der Vergangenheit feierten sie große Erfolge, darunter mehrere Meisterschaften und FA-Cupsiege vor 1930.
Ausblick und mögliche Nachfolger
In der Suche nach einem neuen Trainer könnten bekannte Namen wie Tony Mowbray und Slaven Bilic in Betracht gezogen werden. Die Rovers stehen vor einer entscheidenden Phase, um den drohenden Abstieg aus der Championship zu verhindern. Die geplanten Spiele im Februar umfassen unter anderem Begegnungen gegen Norwich und QPR, die für die Form und den Stand des Klubs von großer Bedeutung sein werden.
Die Blackburn Rovers haben in ihrer Vereinsgeschichte viele bedeutende Spieler hervorgebracht, darunter Alan Shearer und Chris Sutton. Der Club strebt nun danach, seine Tradition aufrechtzuerhalten und in dieser Saison den klassenspezifischen Herausforderungen gewachsen zu sein. Ein baldiger Wechsel auf der Trainerbank könnte der Schlüssel dazu sein, den Verein wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen.