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Trump eskaliert Handelskrieg: Das sind die neuen Ankündigungen

Trump entfesselt einen neuen Handelskrieg mit satten 10% Zöllen auf fast alles – von China bis auf Kambodscha – und das könnte die US-Wirtschaft an den Rand einer Rezession bringen!

Präsident Donald Trump intensiviert seinen großen globalen Handelskrieg, was sich garantiert negativ auf die Geldbeutel der Amerikaner auswirken wird und die US-Wirtschaft in eine schmerzhafte Rezession stürzen könnte.

Erklärung des nationalen Wirtschaftsnotstands

Am Mittwoch erklärte Trump einen nationalen Wirtschaftsnotstand und kündigte Zölle von mindestens 10% für alle Länder an. Für 60 als „schlimmste Sünder“ eingestufte Länder liegen die Sätze noch höher, so die Beamten des Weißen Hauses.

Hohe Zölle auf Waren aus Kambodscha, Vietnam und China

Ein besonders hoher Zollsatz von 49 % wird auf alle Importe aus Kambodscha erhoben, wie ein Plakat zeigt, das Trump bei einer Veranstaltung im Rosengarten präsentierte. Die neu angekündigten Zollraten umfassen 46 % für Vietnam, 34 % für China und 20 % für die Europäische Union.

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Der erhöhte Zollsatz für China wird zusätzlich zu den bereits eingeführten 20 % Zöllen von Trump erhoben, was zu einem Gesamtzollsatz von unglaublichen 54 % führt. Im vergangenen Jahr importierten die Vereinigten Staaten Waren im Wert von 439 Milliarden Dollar aus China, was China zur zweitgrößten Quelle von Importen nach Mexiko macht.

Neue Steuer auf Pakete aus China

Ab dem 2. Mai wird der Zollsatz von 54 % auch auf Pakete mit einem Wert von weniger als 800 Dollar angewendet, die aus China und Hongkong in die USA geschickt werden. Das bedeutet, dass Amerikaner, die Waren von chinesischen Unternehmen wie AliExpress, Temu und Shein bestellen, 54 % mehr bezahlen müssen.

Wirtschaftliche Auswirkungen und Prognosen

Trump begründete die Zölle mit dem Argument, sie würden „Wachstum“ für die US-Wirtschaft ermöglichen. Er hat wiederholt behauptet, dass Zölle dem US-Regierung dabei helfen würden, sich weniger auf Einkommenssteuern zu stützen. Ökonomen sind sich jedoch weitgehend einig, dass die Zölle letztendlich vom Land, das die Waren importiert, bezahlt werden und in der Folge oft zu höheren Preisen für Verbraucher führen.

Die aktuelle Eskalation des Handelskriegs könnte die Beziehungen zu US-Gegnern and noch mehr zu treuen Verbündeten, mit denen langfristige Handelsbeziehungen bestehen, weiter belasten.

Ein Rückblick auf die Handelsstrategie

Trump bezeichnete die Zölle als „Deklaration wirtschaftlicher Unabhängigkeit“. Dabei erklärte er, Jobs und Fabriken würden „mit vollem Schwung“ in die USA zurückkehren, und er beobachte bereits positive Veränderungen.

Die universelle Zollrate von 10 % tritt am 5. April in Kraft, während die maßgeschneiderten Sätze am 9. April in Kraft treten, was den Ländern mit höheren Sätzen als 10 % Raum für Verhandlungen lassen könnte.

Reaktionen der Märkte und Expertenmeinungen

Die Aktienmärkte fielen nach Trumps Ankündigung, der Dow verlor 0,61 %, der S&P 1,69 %, während der technologieorientierte Nasdaq Composite um 2,54 % sank. Experten warnen vor den langfristigen Folgen dieser Maßnahmen, da sie eine Stagflation fördern könnten – eine Situation, in der sowohl Inflation als auch wirtschaftliches Wachstum zurückgehen.

Es gibt noch keinen offiziellen Schwellenwert für Stagflation, jedoch vergleichen Ökonomen diese Situation oft mit den 1970er und 1980er Jahren, als die Arbeitslosenquote zweistellig war und die Inflation ähnliche Höhen erreichte.

Die Stagflation könnte auch andere Länder betreffen, so der Leiter der US-Wirtschaftsforschung von Fitch Ratings, Olu Sonola, der sagte, „viele Länder könnten wahrscheinlich in eine Rezession geraten.“

Ausnahme für Kanada und Mexiko

Momentan gibt es nur eine Ausnahme von den Zöllen: Waren aus Kanada und Mexiko, die dem Vertrag über die Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko entsprechen, unterliegen nicht den neuen Zollraten. Diese Ankündigung eröffnet zudem neue Möglichkeiten für Länder, gegen amerikanische Produkte mit eigenen Zöllen vorzugehen, was die Spannungen im bereits zerrütteten Handelskrieg weiter anheizen könnte.

Reaktionen auf internationale Handelszölle

Trotz der Warnungen des Finanzministers Scott Bessent appellierten viele Länder nicht auf die wirtschaftlichen Konsequenzen der Zölle. Führende europäische und asiatische Politiker bemerkten, dass sie gegen die neuen Zölle Gegenmaßnahmen erwägen. Das bereits fragile wirtschaftliche Umfeld könnte durch Trumps Entscheidungen weiter destabilisiert werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neuesten Ankündigungen Trumps nicht nur erhebliche Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben könnten, sondern auch international für erhebliche Spannungen sorgen werden.


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Quelle
edition.cnn.com

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