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Ende Januar 2026 ereignete sich am Höllerersee in der Gemeinde St. Pantaleon, Oberösterreich, ein beunruhigender Vorfall: Ein junges Mädchen fiel beim Eislaufen in ein Loch im Eis, das zuvor für das Eisbaden geöffnet worden war. Bürgermeister Walter Hartl äußerte sich zu dem Vorfall und bezeichnete ihn als „äußerst bedauerlich“. Er betonte die Gefährlichkeit der Situation und appellierte an die Eisbader, Einstiegsstellen gemäß den Vorschriften abzusichern, um derartige Unfälle in Zukunft zu vermeiden.

Glücklicherweise eilten der Großvater des Mädchens und andere Passanten sofort zu Hilfe und konnten das Mädchen aus dem Wasser retten. Hartl wies darauf hin, dass es nicht erforderlich sei, dass jede Person ihr eigenes Loch ins Eis schlägt, sondern dass eine klare und sichere Absicherung vonnöten ist, um solche Gefahren zu minimieren.

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Sicherheitsvorkehrungen beim Eislaufen

Eislaufen auf Natureisflächen ist im Osten Österreichs eine beliebte Winteraktivität, doch es birgt auch ernsthafte Risiken. Informationen des BZSV verdeutlichen, dass Eislaufen Lebensgefahr bergen kann, insbesondere durch Einbrüche ins Eis. Besondere Vorsicht ist geboten; so sollten vor dem Betreten von Eisflächen Informationen zur Tragfähigkeit des Eises eingeholt werden. Gemeinden bieten häufig spezielle Eistelefone an, um aktuelle Informationen bereitzustellen.

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Die ersten Tage nach Frost sind besonders riskant, wenn das Eis gerade erst sichtbar wird. So ist es ratsam, nicht sofort aufs Wasser zu gehen. Laut den Sicherheitstipps sind Eisflächen rund um Stege, Pfähle und Schilfinseln oft dünner oder sogar offen. Auch offene Stellen können auf freien Flächen vorhanden sein. Es wird empfohlen, nicht alleine zu eislaufen. Solche Vorsichtsmaßnahmen können im Notfall lebensrettend sein.

Verhalten im Notfall

Für den Fall eines Einbruchs ins Eis gibt es wichtige Verhaltensregeln. Sofort auf die Eisfläche legen, um das Gewicht zu verteilen, und sich vorsichtig in Richtung Ufer bewegen, sind entscheidende Schritte. Hilfsmittel wie Stangen oder Seile sollten genutzt werden. Bei einem Einbruch ist es wichtig, ruhig zu bleiben und nicht mit den Armen zu rudern. Stattdessen sollten Arm- und Beinstöße eingesetzt werden, um sich wieder auf das Eis zu begeben.

Nach einem möglichen Einbruch ist es ratsam, flach zu liegen bleiben und sich so vom Gefahrenbereich zu entfernen. Beobachter sollten sich niemals stehend nähern, sondern ebenfalls Hilfsmittel zur Rettung verwenden. Die sofortige Alarmierung von Rettungsdiensten ist unerlässlich, und die gerettete Person sollte umgehend mit trockener Kleidung und heißen, alkoholfreien Getränken gewärmt werden. Solche Vorsichtsmaßnahmen können wichtige Unterschiede im Ernstfall ausmachen.