Kriechmayr kritisiert FIS: Abfahrtstraining ohne Hubschrauber gefährlich!
Kriechmayr äußert Bedenken zum Training in Beaver Creek ohne Hubschrauber. Wetterbedingungen und Sicherheit im Fokus.

Kriechmayr kritisiert FIS: Abfahrtstraining ohne Hubschrauber gefährlich!
In Beaver Creek hat am 2. Dezember 2025 die erste Abfahrt des Olympiawinters für Speedfahrer stattgefunden. Trotz widriger Wetterbedingungen, die durch Nebel und das Fehlen eines Hubschraubers gekennzeichnet waren, konnte das Training auf der „Raubvogelpiste“ durchgeführt werden. Vincent Kriechmayr äußerte Bedenken über die Vorgehensweise der Fédération Internationale de Ski (FIS), da der Einsatz eines Hubschraubers für das Abfahrtstraining unerlässlich ist. Sein Kollege Raphael Haaser betonte hingegen die Eigenverantwortung der Fahrer und die Notwendigkeit des Trainings, welches drei Stunden und dreißig Minuten dauerte und glücklicherweise ohne schwerere Unfälle verlief.
Während des Trainings stellte Marco Odermatt die Bestzeit auf, allerdings blieb diese aufgrund eines mutmaßlich ausgelassenen Tores fragwürdig. Kriechmayr beschrieb das Training als „daily business“ und äußerte die Hoffnung auf bessere Bedingungen für das bevorstehende Rennen. Es besteht die Möglichkeit, dass die Abfahrt aufgrund der Wetterprognosen auf Donnerstag vorverlegt wird; eine Entscheidung hierzu wird am Dienstagabend (Ortszeit) erwartet. Die Streckenführung ist bereits festgelegt, und die Abfahrt wird gut zehn Sekunden kürzer sein. Ein weiteres Problem stellte die Ankunft der Fahrer am Ziel dar, da sie nach dem „Golden-Eagle“ zu Fuß zum Zielraum gelangen mussten, was Kriechmayr als unangenehm für seinen Servicemann empfand.
Sicherheit und Verantwortung im Skisport
Im Skisport nimmt die Sicherheit einen zentralen Stellenwert ein. Die Fédération Internationale de Ski hat zehn Verhaltensregeln für das Verhalten von Skifahrern und Snowboardern aufgestellt. Diese Regeln zielen darauf ab, Unfälle zu vermeiden und die Rücksichtnahme auf andere Wintersportler zu fördern. Zu den wichtigsten Regeln zählen:
- Rücksicht auf andere Skifahrer
- Beherrschung der Geschwindigkeit und Fahrweise
- Wahl der Fahrspur
- Überholen mit genügend Abstand
- Einfahren und Anfahren
- Anhalten an unübersichtlichen Stellen vermeiden
- Rand der Piste beim Auf- und Abstieg nutzen
- Beachtung der Schilder
- Hilfeleistung bei Unfällen
- Ausweispflicht
Diese Regeln sind entscheidend, um die Sicherheit auf den Pisten zu gewährleisten. Es ist unerlässlich, beim Skifahren die eigene Ausrüstung, darunter Helm und Bindungen, auf ihre Unversehrtheit zu überprüfen. Außerdem sollten Wintersportler ihre Tagesverfassung sowie die Wetter-, Schnee- und Sichtverhältnisse berücksichtigen, wie intersport.at betont. Viele Unfälle resultieren aus unangepasster Geschwindigkeit oder mangelndem Können.
Ein verantwortungsbewusstes Verhalten, inclusive der Einhaltung von Aufwärmübungen und Pausen, ist notwendig, um Müdigkeit und langsame Reaktionen zu vermeiden. Zudem sollten Skifahrer über die Gefahren wie Lawinen informiert sein und die passende Sicherheitsausrüstung mitführen. Notfälle können jederzeit auftreten; daher ist es ratsam, Notrufnummern zu speichern und Erste-Hilfe-Ausrüstungen mitzuführen.