Marco Schwarz feiert mit Super-G-Sieg in Livigno spektakuläre Rückkehr!
Marco Schwarz gewinnt am 27. Dezember 2025 den Super-G in Livigno und feiert seinen ersten Sieg in einer Speed-Disziplin.

Marco Schwarz feiert mit Super-G-Sieg in Livigno spektakuläre Rückkehr!
Am 27. Dezember 2025 feierte Marco Schwarz seinen ersten Sieg im Super-G während des Weltcups in Livigno. Dieser Erfolg markiert einen bemerkenswerten Meilenstein für den österreichischen Skifahrer, da es sein erster Triumph in einer Speed-Disziplin ist. In einem packenden Rennen konnte Schwarz mit einer Zeit von 1:10,33 Minuten den ersten Platz erreichen und seine Leistungen in der laufenden Saison eindrucksvoll untermauern.
Schwarz, der mit der Startnummer vier ins Rennen ging, wartete nach seiner Fahrt lange auf die Bestätigung seines Sieges, ein Gefühl, das er als spannender empfand als die Fahrt selbst. Diese Begegnung auf der neu in den Alpin-Kalender aufgenommenen Strecke Li Zeta war für ihn von besonderer Bedeutung, da er erst vor zwei Jahren nach einer schweren Verletzung in Bormio wieder in den Wettkampf zurückkehrt war. Im ORF-Interview äußerte er seine Freude und die genussvolle Erfahrung, die ihm der Sieg beschert hat.
Starkes Feld und enge Konkurrenz
Die Konkurrenz war hart. Schwarz sicherte sich den ersten Platz vor den Schweizern Alexis Monney und Franjo von Allmen, die den zweiten und dritten Platz belegten. Monney beendete das Rennen 0,20 Sekunden hinter Schwarz, während von Allmen mit 0,25 Sekunden Rückstand ins Ziel kam. Der große Favorit Marco Odermatt, der in dieser Saison bereits zahlreiche Erfolge erzielt hat, landete auf dem vierten Platz mit einem Rückstand von 0,29 Sekunden.
Dieser Sieg ist Schwarz‘ dritter Podestplatz der Saison: In Alta Badia konnte er bereits einen Riesentorlaufsieg feiern und in Sölden einen zweiten Platz erreichen. Trotz dieser Erfolge liegt er im Gesamtweltcup mit 404 Punkten Rückstand auf Odermatt auf dem zweiten Platz.
Verletzungen im Skisport
Der Erfolg von Marco Schwarz ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass Verletzungen im Skisport nach wie vor eine große Herausforderung darstellen. Laut Berichten sind etwa 60 Prozent der Verletzten in großen Skigebieten auf Rettungsdienste angewiesen. Bei den 30 bis 40 Verletzungen, die täglich in großen Skizentren auftreten, stehen Stürze an erster Stelle, die über 80 Prozent der Unfälle ausmachen. Besonders häufig ist das Knie betroffen, mit vielen Fällen von Innenbandverletzungen, die oft ohne ärztliche Behandlung auskommen.
Die Verletzungsrate konnte in den letzten Jahren zwar durch verbesserte Technologien und Standards gesenkt werden, doch bleibt sie ein relevantes Thema im Wintersport. Strategien zur Reduktion des Verletzungsrisikos, wie das gezielte Training, die Verwendung professionell eingestellter Ausrüstung und das Tragen von Schutzhelmen, sind heutzutage unverzichtbar. Derartige Entwicklungen haben zur Sicherheit und zum Schutz von Athleten wie Marco Schwarz beigetragen, die ihr volles Potenzial ausschöpfen können.
Insgesamt zeigt sich, dass der Sport kontinuierlich in Bewegung ist und sowohl Herausforderungen als auch unvergessliche Erfolge bereithält. Schwarz‘ Sieg in Livigno ist nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein Zeichen für die Resilienz und den unermüdlichen Geist der Athleten in der Welt des alpinen Skisports.
Für detailliertere Einblicke und Informationen können die Beiträge von 5min, Kleine Zeitung und Vladimir Martinek konsultiert werden.