Schneechaos in New York: Hunderte Flüge gestrichen wegen Wintersturm!
Wintersturm trifft USA: Hunderte Flugausfälle in New York, bis zu 28 cm Neuschnee und Chaos in Kalifornien. Sicherheitswarnungen ausgesprochen.

Schneechaos in New York: Hunderte Flüge gestrichen wegen Wintersturm!
Ein massiver Wintersturm hat die USA fest im Griff und führt zu erheblichen Beeinträchtigungen im öffentlichen Leben. Besonders dramatisch ist die Situation in New York, wo der Nationale Wetterdienst bis zu 17 Zentimeter Neuschnee und örtlich sogar stärkere Schneefälle prognostiziert. Bereits am Freitag war das Gros des Schnees gefallen, und eine Wintersturmwarnung galt bis Samstag um 13 Uhr (19.00 Uhr MEZ) für die Region. Die „New York Times“ bezeichnete diesen Sturm als schneereichsten Wintersturm seit drei Jahren. Die Stadtregierung riet den Einwohnern dringend, unnötige Reisen zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben.
Die Luftfahrt ist besonders stark betroffen. Insgesamt wurden am Freitag rund 1659 Flüge gestrichen, was zehnmal so viele Ausfälle wie am Vortag bedeutet. Die drei wesentlichen Flughäfen der Region — John F. Kennedy International, LaGuardia und Newark Liberty International — sahen sich den meisten Stornierungen gegenüber. Die Flughäfen forderten die Passagiere über die Plattform X auf, sich vor der Anreise über den Status ihrer Flüge zu informieren. Allein in New York wurden fast 900 Flüge gestrichen, und auch in Philadelphia, Baltimore und Toronto kam es zu zahlreichen Flugausfällen.
Schäden und Störungen in Kalifornien
Die Auswirkungen des Wintersturms sind jedoch nicht nur auf die Ostküste beschränkt. In Kalifornien führten heftige Winterstürme zu Überschwemmungen und Schlammlawinen. Feuerwehrkräfte haben über 100 Menschen im Los Angeles County gerettet, darunter 21 Personen aus gestrandeten Fahrzeugen. In Wrightwood wurden Straßen in Flüsse verwandelt und Autos unter Schutt begraben. Die Situation in der Innenstadt von Los Angeles ist alarmierend, da es die nasseste Weihnachtszeit seit 54 Jahren erlebte. Mehr als 350 Verkehrsunfälle wurden registriert, und viele Haushalte, darunter auch eine Vielzahl in Missouri, Illinois, Indiana, Kentucky, West Virginia und Virginia, sind ohne Strom.
Trotz der strengen Wetterbedingungen warnen Meteorologen vor weiteren Sturzfluten und Erdrutschen, auch wenn die Regenfälle nachzulassen scheinen. Tragischerweise sind bisher mindestens vier Menschen bei sturmbedingten Unfällen ums Leben gekommen, darunter ein Mann in San Diego, der durch einen umstürzenden Baum starb. Ein Hilfssheriff in Sacramento verlor sein Leben bei einem wetterbedingten Unfall.
Nationaler Notstand
In Anbetracht der verheerenden Umstände wurde in Kentucky und in sechs weiteren Bundesstaaten ein Notstand ausgerufen, um Mittel für Hilfsmaßnahmen bereitzustellen und die Nationalgarde einzusetzen. Knapp 200.000 Haushalte sind derzeit ohne Strom, und Schulen sowie öffentliche Einrichtungen bleiben in vielen betroffenen Gebieten geschlossen. Autobahnen sind wegen Blitzeis gesperrt, und bis zu 40 Zentimeter Neuschnee sind in abgelegenen Regionen zu erwarten. Die meteorologischen Warnungen bestehen weiterhin, insbesondere für blizzardähnliche Bedingungen und die Gefahr von Tornados in einigen Bundesstaaten.
Die Menschen in den betroffenen Gebieten bereiten sich vorsorglich auf weitere Herausforderungen vor und decken sich mit Konserven und anderen Vorräten ein. Während der Sturm auch bald ein Ende finden könnte, bleiben Minustemperaturen und gefährliche Bedingungen auf den Straßen weiterhin eine ernste Bedrohung.
Die Situation bleibt angespannt, während Meteorologen die Entwicklungen genau beobachten. Die Verwüstungen des Wintersturms zeigen eindrücklich, wie extrem und unberechenbar das Wetter in den USA sein kann. Die Bevölkerung ist gut beraten, die Warnungen der Behörden ernst zu nehmen.
Wie Kleine Zeitung und RND berichten, sind die Auswirkungen des Wintersturms in den USA enorm und fordern sowohl Menschenleben als auch massive Einschränkungen im Verkehr. Laut ZDF sind weite Teile des Landes betroffen und kämpfen gegen die Naturgewalten.