Eine massive Kältewelle hat die USA erfasst und zahlreiche Todesfälle zur Folge. Laut vienna.at starben bereits über 100 Menschen aufgrund der extremen Wetterbedingungen. Besonders betroffen sind die südlichen Bundesstaaten, wo ein heftiger Schneesturm, insbesondere in North Carolina, wütet.

Der National Weather Service hat eindringlich zur Vorsicht aufgerufen, da sich ein Küstenzyklon explosiv verstärken könnte. Aktuelle Wintersturmwarnungen gelten für North und South Carolina sowie Teile von Georgia, Ost-Tennessee, Kentucky und Virginia. Kaltluft aus der Arktis bringt Temperaturen, die in Süd-Florida kaum über den Gefrierpunkt steigen werden – möglicherweise die kältesten Werte seit 1989, wie n-tv berichtet.

Erwartungen an den kommenden Sturm

Die Meteorologen warnen vor einem so genannten „Bombenzyklon“, der auf die USA zusteuert. In den nächsten Tagen sind starke Schneefälle, orkanartige Böen sowie stark eingeschränkte Sicht vorausgesagt. In Küstenregionen North Carolinas wird mit Sturmfluten und hohen Wellen gerechnet, die zu erheblichen Schäden an Gebäuden führen könnten. Das Straßenamt in Columbia, South Carolina, bereitet sich auf den ersten Einsatz von Schneepflügen seit fünf Jahren vor (welt.de).

Während die Temperaturen am Wochenende bis auf -9 Grad Celsius sinken könnten, haben viele Haushalte weiterhin mit Stromausfällen zu kämpfen. Allein am Sonntag wurden über 1.100 Flüge gestrichen, nachdem bereits am Samstag 2.500 Flüge abgesagt worden waren. Die Situation auf den Straßen bleibt angespannt, mit zahlreichen Unfällen und Lieferverzögerungen aufgrund der eisigen Bedingungen.

Kritische Auswirkungen auf die Bevölkerung

Die Notstandserklärungen vieler Bundesstaaten spitzen sich zu, da auch die Bevölkerung dazu aufgefordert wird, Reisen zu vermeiden und sich auf weitere mögliche Stromausfälle einzustellen. Während die USA sich weiterhin von den Auswirkungen des letzten Wintereinbruchs erholen, der mindestens 85 Todesfälle zur Folge hatte, bereitet sich die Region auf einen weiteren schweren Sturm vor. Hunderttausende Haushalte sind ohne Strom und die Behörden warnen eindringlich vor lebensgefährlichen Windchill-Temperaturen.

Die Gesamtsituation bleibt besorgniserregend, und die Menschen in den betroffenen Gebieten müssen sich auf extreme Wetterbedingungen und mögliche evakuierungen einstellen.