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Im Jahr 2025 zeichnet sich ein spannender Trend im Tourismus ab, der unbekannte Reiseziele in den Vordergrund rückt. Laut dem Welttourismus-Barometer von UN Travel haben sich die Reisezahlen weltweit erholt und übertreffen die Spitzenwerte von 2019 um ein Prozent. Länder wie Albanien, das mit einem beeindruckenden Wachstum von 80 Prozent auf der touristischen Landkarte angekommen ist, ziehen zunehmend Reisende an, die dem Massentourismus entfliehen wollen. Traumhafte Strände an der Adriaküste und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis machen die Destination äußerst attraktiv, wie oe24.at berichtet.
Auch andere weniger bekannte Destinationen erleben ein bemerkenswertes Wachstum. Andorra, das sich zwischen Spanien und Frankreich versteckt, verzeichnete im Jahr 2024 einen Anstieg von 35 Prozent, während Malta und Serbien jeweils ein Wachstum von 29 Prozent feststellen konnten. Malta punktet mit seiner mediterranen Schönheit und lebhaften LGBTQ-Szene, während Belgrad in Serbien immer mehr zu einem Party-Hotspot avanciert. Laut dem Bericht von forschung-und-lehre.de dramatikwirkt auch der städtische Trend: Bis 2050 werden 68 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben, was die Nachfrage nach urbanen Reisen und Erlebnissen steigert. Diese Entwicklung könnte die Auswahl an Reisezielen beeinflussen, während immer mehr Menschen die Freiheit des Reisens wieder für sich entdecken.
Zusätzlich verdeutlicht der UN-Bericht über das Bevölkerungswachstum in städtischen Gebieten, dass bis zum Jahr 2050 insbesondere Länder in Asien und Afrika im Fokus stehen. Mit dem Wachstum von über 2,5 Milliarden städtischen Bewohnern wird die Nachfrage nach attraktiven Reisedestinationen, sowohl in ländlichen als auch urbanen Kontexten, weiter ansteigen. Die Trends zeigen klar, dass der Tourismus sich nicht nur auf klassische Ziele konzentriert, sondern auch unentdeckte Orte ins Rampenlicht rückt – ein Phänomen, das wir in naher Zukunft verstärkt beobachten sollten.
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