Schreckliches Unglück auf Teneriffa: Riesenwellen fordern ein Leben!

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Auf Teneriffa kam es zu tragischen Riesenwellen, die eine Tote und 15 Verletzte forderten. Warnungen des Wetterdienstes sind dringend.

Auf Teneriffa kam es zu tragischen Riesenwellen, die eine Tote und 15 Verletzte forderten. Warnungen des Wetterdienstes sind dringend.
Auf Teneriffa kam es zu tragischen Riesenwellen, die eine Tote und 15 Verletzte forderten. Warnungen des Wetterdienstes sind dringend.

Schreckliches Unglück auf Teneriffa: Riesenwellen fordern ein Leben!

Vor der Kulisse der nur wenig mehr als 30 Kilometer langen Nordküste Teneriffas kam es zu einem tragischen Unglück. Wie oe24 berichtet, sind am 9. November 2025 durch zwei massive Riesenwellen eine Frau gestorben und 15 weitere Personen verletzt worden. Der Vorfall fand vornehmlich in Puerto de la Cruz statt, einer beliebten Anlaufstelle für Touristen auf der spanischen Insel.

In Puerto de la Cruz wurden insgesamt zehn Menschen vom kräftigen Wasser ins Meer gerissen. Tragischerweise erlitten die sofort eintreffenden Rettungskräfte bei einer Wiederbelebungsaktion eine Niederlage, als eine Frau, die einen Herzstillstand erlitten hatte, trotz aller Bemühungen verstarb. Neun weitere Personen, darunter auch drei französische Touristen, mussten mit teilweise schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden.

Gefährliche Wellen und ihre Ursachen

Ähnliche Vorfälle ereigneten sich auch in Playa del Roque de Las Bodegas im Norden der Insel, wo fünf Menschen mit moderaten Verletzungen versorgt werden mussten. Der Meeresspiegel war in den letzten Tagen stark angestiegen und extrem hohe Wellen konnten plötzlich und ohne Vorwarnung an Land brechen. Diese Riesenwellen sind das Resultat von Stürmen im Atlantik, die insbesondere im Herbst und Winter auftreten. Wie Kanarenmarkt erwähnt, wurden sogar Wellen von bis zu 35 Metern Höhe an den Küsten der Kanarischen Inseln gemeldet, was die Gefahr für die Küstenregionen erheblich verstärkt.

Die zuständige Generaldirektion für Notfälle der kanarischen Regierung hatte Warnungen vor hohen Wellen ausgegeben. Diese Warnungen richteten sich an die Bevölkerung, die zu äußerster Vorsicht aufgerufen wurde. Besondere Vorsicht galt für Menschen, die sich neugierig oder zum Fotografieren den Küsten näherten. Sicherheitshinweise rieten unter anderem davon ab, an gefährlichen Orten zu stehen, in Risiko-Zonen zu angeln oder während Sturmwarnungen zu campen.

Die West- und Nordküsten der Kanaren sind besonders häufig von solchen extremen Wetterereignissen betroffen, da die Wellen erst kurz vor der Küste brechen und dann ungehindert auf das Land treffen. Der staatliche Wetterdienst Aemet hat regelmäßig Warnungen vor solchen gefährlichen Wellen (Oleaje) herausgegeben.

Die Ereignisse an den Küsten Teneriffas sind ein weiterer Hinweis auf die drängenden Herausforderungen im Zusammenhang mit Klimaphänomenen, die auch in anderen Teilen der Welt wie der Antarktis von Bedeutung sind. Diese Region, als der kälteste Ort der Erde, spielt eine entscheidende Rolle im globalen Klimasystem und könnte durch schmelzende Eisschichten massive Auswirkungen auf die weltweiten Meeresspiegel haben, was in externer Hinsicht beunruhigende Verbindungen zwischen Wetterereignissen auf den Kanarischen Inseln und klimatischen Veränderungen auf der ganzen Erde aufzeigt.