
Bei einem verheerenden israelischen Luftangriff im Gazastreifen wurde am 23. März 2025 der hochrangige Hamas-Funktionär Salah al-Bardawil getötet, wie die Hamas berichtete. Auch seine Ehefrau fiel dem Angriff zum Opfer. Dies geschah in der Stadt Chan Junis, wo Israel am Dienstag die wieder aufgenommenen Luftangriffe einleitete, die gegen die Hintergründe einer zuvor vereinbarten Waffenruhe seit Januar 2025 verstießen. Diese Offensive, laut israelischer Regierung eine Reaktion auf die „wiederholte Weigerung der Hamas“, die Geiseln freizulassen, wird von den USA unterstützt.
Die israelische Armee hat außerdem am Mittwoch einen neuen Bodeneinsatz gestartet, der sich auf die Befreiung der seit dem 7. Oktober 2023 festgehaltenen Geiseln konzentriert, was zur Erhöhung des Drucks auf die Hamas beitragen soll. Diese verteidigte sich jedoch und wies die Verantwortung für die Eskalation der Feindseligkeiten zurück. In einer Erklärung kündigte die Hamas an, dass der Tod Al-Bardawils und seiner Frau den Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit befeuern würde. Zudem berichtete das israelische Militär von der Abfangung einer Rakete aus dem Jemen, die noch vor dem Eindringen in israelisches Hoheitsgebiet abgewehrt werden konnte, was zu weiteren Alarmen führte.
Internationale Reaktionen und innenpolitische Kritik
Die Wiederaufnahme der militärischen Aktionen Israels hat nicht nur international, sondern auch in Israel selbst Kritik hervorgerufen. Drei europäische Staaten äußerten ihre Besorgnis über die neuen Kämpfe, und in Israel kam es zu Protesten gegen das Vorgehen der Regierung unter Premierminister Benjamin Netanjahu. Während Israel und die USA die Hamas für die Eskalation verantwortlich machen, bleibt die Antwort der Hamas auf die Vorwürfe bedeckt, was die ohnehin angespannte Situation im Nahen Osten weiter kompliziert. Laut zeit.de wird die Lage weiterhin beobachtet, während die internationalen Reaktionen wachsend sind.
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