Hamas leugnet Massaker vom 7. Oktober – Neue Erzählung sorgt für Aufregung!

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Hamas leugnet das 7. Oktober-Massaker in neuem Dokument. Forderungen nach palästinensischem Staat und Rückkehr der Flüchtlinge.

Hamas leugnet das 7. Oktober-Massaker in neuem Dokument. Forderungen nach palästinensischem Staat und Rückkehr der Flüchtlinge.
Hamas leugnet das 7. Oktober-Massaker in neuem Dokument. Forderungen nach palästinensischem Staat und Rückkehr der Flüchtlinge.

Hamas leugnet Massaker vom 7. Oktober – Neue Erzählung sorgt für Aufregung!

Hamas hat ein neues Dokument veröffentlicht, das den Verlauf des Kriegs aus ihrer Perspektive erklärt. Das Dokument mit dem Titel „Unsere Erzählung: Al-Aqsa-Flut – Zwei Jahre Standhaftigkeit und der Wille zur Befreiung“ wird als Versuch gewertet, die eigene Sichtweise zu propagieren und beinhaltet politische Forderungen wie die Errichtung eines palästinensischen Staates mit Jerusalem als Hauptstadt sowie die Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge. Bemerkenswert ist, dass das Massaker vom 7. Oktober 2023, bei dem über 1.200 Menschen starben, kaum thematisiert wird. Dies berichtet exxpress.at.

Am besagten 7. Oktober starteten Hamas, die Palästinensische Islamische Dschihad und andere militante Gruppen Angriffe aus dem Gazastreifen in das israelische Gebiet. Es wurden mindestens 3.000 Raketen auf israelische Städte abgefeuert, und Hamas-Kämpfer durchbrachen die Grenze zu Israel. Die Angriffe wurden als „Operation Al-Aqsa Flood“ bezeichnet. In Israel wird dieser Tag als „Schwarzer Samstag“ oder „Oktober 7 Massaker“ bezeichnet und markiert den Beginn des aktuellen Israel-Hamas-Kriegs. Bei den Angriffen starben darunter 815 israelische Zivilisten, 71 Ausländer und 373 Sicherheitskräfte. Auch wurden etwa 250 Menschen als Geiseln genommen und mehr als 364 Zivilisten verloren ihr Leben während eines Musikfestivals, an dem viele zum Zeitpunkt des Angriffs teilnahmen simple.wikipedia.org.

Hamas‘ Umgang mit den Ereignissen

In ihren neuen Dokumenten versucht die Hamas, die Verantwortung für die Taten vom 7. Oktober zu relativieren, indem sie die Tötung von Zivilisten als „zionistisches Verhalten“ darstellt und die eigenen Angriffe weitgehend rechtfertigt oder ausblendet. Die Berichte über die Tötung von Zivilisten, sexuelle Gewalt und Entführungen werden nicht aufgegriffen. Stattdessen erklärt die Gruppierung, dass das Töten von Zivilisten nicht Teil ihrer „Religion, Moral oder Bildung“ sei exxpress.at.

Die militärischen und politischen Ziele der Hamas verfolgen weiterhin eine ideologische Rahmung, während konkrete Taten nahezu völlig ausgeblendet werden. Das Dokument erwähnt die ideologische Verankerung ohne auf die dokumentierten Vorfälle des 7. Oktober einzugehen. Diese Strategie könnte darauf abzielen, sowohl innenpolitisch als auch international Unterstützung zu mobilisieren.

Aktuelle Entwicklungen im Konflikt

Der Konflikt hat auch nach über einem Jahr nicht an Intensität verloren. Israel strebt eine vollständige Vernichtung der Hamas an, sieht sich jedoch vielen Herausforderungen gegenüber. Benjamin Netanjahu hat die Rückkehr aller Geiseln und die Zerschlagung der Hamas zu den Hauptzielen des Krieges erklärt. Trotz massiven Verlusten auf palästinensischer Seite, die von der israelischen Armee mit fast 20.000 getöteten palästinensischen Kämpfern beziffert werden, verzeichnet die Hamas weiterhin Zulauf tagesschau.de.

In der Bevölkerung herrscht ein tiefes Gefühl der Verwundbarkeit, und viele Israelis haben wenig Vertrauen in die Möglichkeit eines „totalen Sieges“. Die anhaltenden Kämpfe, welche zur Vertreibung von rund 90% der Bevölkerung im Gazastreifen geführt haben, lassen die humanitäre Lage kritisch erscheinen. Über 46.000 Palästinenser wurden seit Beginn des Krieges getötet, und die Zerstörung des Gebiets ist gravierend.

Abschließend bleibt abzuwarten, wie sich die Lage weiter entwickeln wird, insbesondere nachdem eine zunächst für sechs Wochen geltende Feuerpause angekündigt wurde, während die Geiseln freigelassen und humanitäre Hilfe bereitgestellt werden soll. Teile der israelischen Regierung ziehen in Erwägung, den militärischen Druck bald wieder zu erhöhen.