
Die iranische Menschenrechtsaktivistin Narges Mohammadi, die als prominente Kämpferin für die Rechte von Frauen im Iran bekannt ist, wird überraschend vorübergehend aus der Haft entlassen. Wie ihr Anwalt, Mostafa Nili, auf dem Onlinedienst X mitteilte, wurde die Strafe aufgrund gesundheitlicher Probleme für drei Wochen ausgesetzt. Mohammadi, die seit November 2021 im Gefängnis saß, wurde international bekannt, als sie im Oktober 2023 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Der Preis ehrte ihren unermüdlichen Einsatz gegen die Unterdrückung von Frauen und für die Förderung der Menschenrechte und Freiheit im Iran, so NZZ.
Ein Leben im Kampf für Gerechtigkeit
Narges Mohammadi ist eine der angesehensten Menschenrechtsaktivistinnen im Iran. Während ihres Lebens hat sie wiederholt gegen die repressiven Maßnahmen des Regimes gekämpft und verbrachte daher einen Großteil ihrer Zeit in Haft. Ihr Schicksal steht stellvertretend für die schwierige Lage von Frauen im Iran. Im Rahmen landesweiter Proteste im Jahr 2022 dokumentierte sie mutmaßliche Folterpraktiken in Hochsicherheitsgefängnissen, was den Mut anderer Aktivisten inspirierte. Diese mutige Haltung machte Mohammadi zur gefürchteten Stimme der Mullahs, die seit Jahren alles daran setzen, sie zum Schweigen zu bringen, wie Heute.at berichtet.
Die Zahl der Nominierungen für den Friedensnobelpreis 2023 war mit 351 so hoch wie selten zuvor. Auch wenn Mohammadi vorübergehend in Freiheit sein sollte, bleibt die Situation im Iran und die Unterdrückung von Frauen weiterhin angespannt. Der Friedensnobelpreis, der als einer der bedeutendsten politischen Auszeichnungen gilt, wurde Mohammadi für ihre herausragenden Verdienste im Kampf gegen diese Unterdrückung verliehen, was das internationale Licht auf die Herausforderungen lenkt, denen sich der Iran konfrontiert sieht.
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