Ungarische Fußballfans sorgen für Aufregung: Zug gestoppt in Salzburg!
Ungarische Fußballfans reisen zur Partie in Salzburg, aber Probleme führen zu Rückhalten. Polizei bereit, jedoch keine Maßnahmen nötig.

Ungarische Fußballfans sorgen für Aufregung: Zug gestoppt in Salzburg!
Am 23. Oktober 2025 fand ein spannendes Fußballspiel zwischen dem FC Red Bull Salzburg und Ferencvaros Budapest in Salzburg statt. Das Spiel zog dabei potenziell problematische Fans der ungarischen Mannschaft an, die mit dem Zug nach Salzburg reisen wollten. Doch die Anreise nahm eine unerwartete Wendung, als der Lokführer den Zug aufgrund des Verhaltens der Fans auf ungarischem Boden stoppte und eine Weiterfahrt verweigerte. Infolgedessen organisierten ungarische Behörden die Rückreise der Fans nach Budapest.
Obwohl die österreichische Polizei über den Vorfall informiert war und an der Grenze in Nickelsdorf Bereitschaft zeigte, waren keine Amtshandlungen der Polizei notwendig, da alle relevanten Maßnahmen in Ungarn getroffen wurden. Dies wurde in einer aktuellen Mitteilung des Bundesministeriums für Inneres (BMI) bekräftigt, die auch besagt, dass Berichte über Zurückweisungen oder Einreiseverweigerungen gegenüber den Fans falsch seien. Die Polizei in Salzburg war jedoch gut vorbereitet und arbeitete dabei mit Einsatzeinheiten aus anderen Bundesländern zusammen.
Erfahrungen mit Hochrisikofans
Die österreichische Exekutive hat langjährige Erfahrungen im Umgang mit Hochrisiko-Fußballfans, einschließlich ausländischer Fangruppen. Dies zeigt die umfassende Vorbereitung auf das Ereignis und verdeutlicht die Wichtigkeit der Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen bei solchen Spielen. Solche Vorkehrungen sind im Hinblick auf die jüngsten Entscheidungen des deutschen Bundesverfassungsgerichts von Bedeutung.
Das Gericht hat in einer aktuellen Entscheidung festgestellt, dass die Bundesländer Fußballklubs an den hohen Polizeikosten bei Hochrisikospielen beteiligen dürfen. Der Gerichtspräsident Stephan Harbarth stellte klar, dass das Urteil nicht über die politische Vernunft oder Klugheit dieser Regelung entschied, sondern lediglich deren Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz prüfte, was der Diskussion über Sicherheitsmaßnahmen und Kostenverantwortung neuen Kontext verlieh.
Die Ereignisse rund um das Spiel in Salzburg und die rechtlichen Grundlagen im deutschen Rechtssystem verdeutlichen, wie wichtig eine fundierte Planung und die Kooperation der Behörden sind, um potenzielle Probleme im Zusammenhang mit hochriskanten Sportereignissen zu minimieren.