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In einer schockierenden Wende hat die Polizei am Sonntag in Alberndorf im Pulkautal (Bezirk Hollabrunn) ein lebloses Paar aufgefunden. Der 58-jährige Mann soll seine 51-jährige Frau und sich selbst mit einer legal besessenen Faustfeuerwaffe erschossen haben. Laut den Ermittlungen des Landeskriminalamts handelt es sich offenbar um eine Tötung auf Verlangen, gefolgt von einem Suizid. Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner bestätigte, dass eine schwere Erkrankung des Mannes als möglicher Beweggrund angesehen wird. Ein Abschiedsbrief wurde am Tatort gefunden, nachdem Freunde, die lange nichts von dem Paar gehört hatten, die Einsatzkräfte alarmiert hatten, wie exxpress.at berichtete.
Ermittlungen im Gange
Währenddessen gab es am Mittwoch in Matzendorf-Hölles (Bezirk Wiener Neustadt) einen weiteren tragischen Vorfall. Ein 74-Jähriger soll seine 77-jährige Lebensgefährtin mit einem Kleinkalibergewehr angeschossen haben, bevor er Suizid beging. Er starb direkt am Tatort, während die Frau ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wo sie später ihren schweren Verletzungen erlag. Auch hier scheint eine Erkrankung bei beiden als mögliches Motiv im Raum zu stehen, bestätigte Schwaigerlehner auf Anfrage. Die Staatsanwaltschaft hat in beiden Fällen Obduktionen angeordnet, und das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen, um die Hintergründe dieser erschütternden Taten zu klären. Die Waffe wurde sichergestellt, und die Tatortarbeit ist bereits abgeschlossen, wie oe24.at berichtete.
Diese beiden Vorfälle werfen ein düsteres Licht auf die Realität, mit der viele Menschen konfrontiert sind, und machen die Wichtigkeit von Hilfsangeboten für Betroffene von psychischen Erkrankungen und Krisensituationen deutlich.
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