Ätzender Angriff im Hanusch-Krankenhaus: Ärztin von Patientin verletzt!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Eine Patientin verletzte am 3.12.2025 im Hanusch-Krankenhaus in Wien einen Arzt mit Buttersäure. Motive unklar.

Eine Patientin verletzte am 3.12.2025 im Hanusch-Krankenhaus in Wien einen Arzt mit Buttersäure. Motive unklar.
Eine Patientin verletzte am 3.12.2025 im Hanusch-Krankenhaus in Wien einen Arzt mit Buttersäure. Motive unklar.

Ätzender Angriff im Hanusch-Krankenhaus: Ärztin von Patientin verletzt!

Am Mittwoch, den 3. Dezember 2025, kam es zu einem ungeheuren Vorfall im Hanusch-Krankenhaus in Wien-Penzing. Eine Patientin attackierte einen Arzt, indem sie ihm eine ätzende Flüssigkeit übergoss. Berichten zufolge handelt es sich um Buttersäure, deren aufdringlicher Geruch sich schnell im gesamten Krankenhaus verbreitete. Die Wiener Polizei bestätigte den Einsatz vor Ort und die Festnahme der mutmaßlichen Täterin, deren Motiv für den Angriff bisher unklar bleibt. Ein gefahrenstoffkundiges Organ wurde alarmiert, um die genaue chemische Zusammensetzung der Flüssigkeit zu überprüfen.

Der Vorfall hat nicht nur Auswirkungen auf den behandelnden Arzt, sondern auch auf den Betrieb des Krankenhauses selbst. Aufgrund der Geruchsbelästigung werden die Ambulanzen für Lungenheilkunde, Rheumatologie und Dermatologie bis Donnerstag geschlossen. Ein spezialisiertes Reinigungsteam ist bereits im Einsatz, um die unangenehmen Gerüche zu beseitigen. Die Sicherheit der Mitarbeiter und Patienten hat dabei höchste Priorität, wie Vertreter des Hanusch-Krankenhauses betonten.

Gewalt in Krankenhäusern nimmt zu

Die Attacke im Hanusch-Krankenhaus ist Teil eines besorgniserregenden Trends. Laut einer Untersuchung, die vom Ärzteblatt veröffentlicht wurde, zeigt sich ein Anstieg der Gewaltdelikte in deutschen Krankenhäusern. Zwischen 2019 und 2022 stiegen die Rohheitsdelikte wie Körperverletzung und Raub um 20 Prozent auf insgesamt 6.894 Taten. Besonders alarmierend ist der Anstieg in Städten wie Berlin, wo die Gewalttaten in Krankenhäusern 2022 um 51 Prozent zulegten. Auch andere Bundesländer berichten von ähnlichen Entwicklungen.

Insgesamt wird deutlich, dass die Sicherheit von medizinischem Personal und Patienten in vielen Krankenhäusern zunehmend gefährdet ist. Experten fordern deshalb mehr Maßnahmen zur Gewährleistung eines sicheren Umfelds für alle Beteiligten in der Gesundheitsversorgung. Ob und wie solche Maßnahmen nach Vorfällen wie dem im Hanusch-Krankenhaus umgesetzt werden, bleibt abzuwarten.

Die derzeitige Situation in Wien und die zunehmende Gewalt in Krankenhäusern werfen weitere Fragen auf. Wie viele Vorfälle müssen noch geschehen, bevor man ernsthafte Änderungen in den Sicherheitsprotokollen vornimmt? Die kommende Zeit wird zeigen, wie die Verantwortlichen reagieren, um die Sicherheit in den Gesundheitseinrichtungen zu gewährleisten.

Für weitere Informationen zu dem Vorfall im Hanusch-Krankenhaus können die umfassenden Berichte auf Kosmo und Heute nachgelesen werden, während der Kontext der gestiegenen Gewaltdelikte in der Gesundheitsversorgung im Ärzteblatt eingesehen werden kann.