Am 12. Februar 2026 findet der Wiener Opernball unter massivem Polizeischutz statt. Rund 400 Polizisten, einschließlich der EKO Cobra, Sprengstoffexperten und Diensthunde, sichern die prestigeträchtige Veranstaltung. Diese drastischen Sicherheitsmaßnahmen wurden aufgrund der zweithöchsten Terrorwarnstufe ergriffen, obwohl es derzeit keine konkrete Bedrohung gibt. Experten weisen darauf hin, dass Sicherheitsanforderungen an öffentliche Veranstaltungen weltweit gestiegen sind, und der Wiener Opernball bildet da keine Ausnahme.
Wie in einem aktuellen Bericht von exxpress.at erwähnt, hat die Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) eine privat finanzierte Loge für 26.000 Euro gemietet, um Amtskolleginnen aus Albanien und den Philippinen zu empfangen. Diese hohe Ausgaben für eine Loge spiegeln die Bedeutung und den glanzvollen Charakter des Balls wider.
Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen
Die Notwendigkeit eines ausgereiften Sicherheitskonzepts ist essenziell geworden, insbesondere für Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Besuchern. Sicherheitskonzepte sind notwendig, um Risiken zu analysieren und Notfallmaßnahmen zu definieren. Veranstalter müssen alles Zumutbare unternehmen, um die Sicherheit für Teilnehmer zu gewährleisten, dies wird auch durch die rechtlichen Vorgaben, wie die Musterversammlungsstättenverordnung (MVStättVO), unterstützt. Ein detailliertes Sicherheitskonzept beinhaltet unter anderem eine Gefahrenprognose sowie einen Sanitätsdienstplan.
In diesem Zusammenhang zeigt sich, dass die Wiener Polizei optimal auf den Opernball vorbereitet ist. Die Behörde hat in den letzten Jahren ihre Strategien und Konzepte weiterentwickelt, um den gestiegenen Bedrohungen durch Terroranschläge und Messerangriffe zu begegnen, wie in einem Beitrag von forum-verlag.com dargelegt.
Politische Entwicklungen und Rücktritte
Abseits des Opernballs gibt es auch in der Politik Veränderungen. Ex-Kanzler Christian Kern hat seine angestrebte Kandidatur gegen den SPÖ-Chef Andreas Babler aufgegeben, was am 11. Februar 2026 via Facebook mitgeteilt wurde. Der Hauptgrund für seinen Rückzug ist der fehlende Rückhalt, insbesondere die mangelnde Unterstützung durch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. In der Folge hat eine geplante Revolte innerhalb der SPÖ nicht stattgefunden, und Babler bleibt unangefochten Parteichef.
Parallel dazu haben die Grünen eine Petition mit dem Ziel gestartet, „Superreiche fair zu besteuern“. Dies umfasst die Forderung nach einer Erbschaftssteuer für Vermögen ab 1 Million Euro, wobei Freibeträge für Eigenheime und Familienbetriebe vorgesehen sind.
Weltweite Rückrufe von Babynahrungsprodukten
Außerdem gibt es besorgniserregende Nachrichten im Bereich der Lebensmittelsicherheit. Weltweit haben über 60 Länder, darunter auch Österreich, Babynahrungsprodukte zurückgerufen. Der Grund für diesen Rückruf ist das Vorhandensein des Toxins Cereulid in bestimmten Chargen, das bei Säuglingen schwere Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen auslösen kann. Die Spur führt zu Cabio Biotech in Wuhan, China.