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Donald Trump hat sich in einem deftigen Online-Statement über ein neues Buch des Journalisten Michael Wolff beschwert, das sein Leben und Wirken als Präsident beleuchtet. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete Trump das Werk, das fast 500 Seiten umfasst und als "Fake Job" kritisiert wird, als Lüge. Wolff, bekannt für seinen Bestseller "Feuer und Zorn", der Trumps erste Amtszeit thematisierte, verspricht in seinem neuesten Buch ein intimes Porträt des ehemaligen Präsidenten durch Beobachtungen von Menschen in täglichem Kontakt mit ihm. Trump hingegen behauptet, Wolff habe wiederholt versucht, ihn zu erreichen, doch er habe niemals zurückgerufen, wie die Kleine Zeitung berichtete.
Trumps Kampf gegen anonyme Quellen
Zusätzlich hat Trump angekündigt, sich gegen die Medien zu wenden, indem er anonymen Quellen die Nutzung in Berichterstattung verbieten möchte. Diese Ankündigung macht deutlich, dass Trump die Kontrolle über die öffentliche Wahrnehmung seiner Person und seiner Politik stärken will. Wolff äußert in Bezug auf Trumps Vorhaben und die damit einhergehenden medienpolitischen Implikationen, dass die größere Gefahr darin läge, dass sich Journalisten selbst zensierten. Dies könnte auf eine veränderte Medienlandschaft hinweisen, die möglicherweise die Berichterstattung über Trump und andere politische Akteure beeinflusst, wie Golem.de schildert.
Inmitten dieser Kontroversen bleibt das Buch von Wolff ein aktuelles Thema, vor allem, da es den letzten Wahlkampf von Trump thematisiert und damit die Dynamik der amerikanischen Politik weiter anheizt. Die Absicht Trumps, anonymen Quellen den Riegel vorzuschieben, könnte darauf hindeuten, dass er sich auf einen weiteren politischen Kampf vorbereitet. Mit einem klaren Ziel vor Augen, seine Narrative zu schützen, bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf die Medienberichterstattung und die öffentliche Meinung auswirken werden.
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