Die geopolitischen Spannungen nehmen zu, während die Welt sich auf ein mögliches Jahr der Ungewissheit und Turbulenzen vorbereitet. Donald Trump, der ehemalige Präsident der USA, könnte mit seinem Rückkehrantrag zur Präsidentschaft 2025 die internationale Politik maßgeblich beeinflussen. Laut dem Politologen Thomas Jäger wird Trump versuchen, die Stärke und Unabhängigkeit der USA zu betonen, was jedoch auch für Europa teils unglückliche Konsequenzen haben könnte. In einem Interview mit Focus berichtet Jäger, dass Trump die NATO nur dann als weiterhin wichtig erachten könnte, wenn die europäischen Mitgliedsstaaten, wie Deutschland, bereit sind, mehr in ihre Verteidigung zu investieren. Dies geschieht in einem Kontext, in dem die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China zunehmend angespannt sind.
Konflikt in der Ukraine fester Bestandteil der Agenda
Im Schatten dieser Entwicklungen steht der anhaltende Krieg in der Ukraine. Jäger weist darauf hin, dass Trump zwar deutlich macht, er könne den Konflikt potenziell schnell beenden, jedoch nahtlos mit einer Drohung gegenüber Russland verbunden. Während sein Ansatz mehr Fragen als Antworten aufwirft, bleibt die Realität, dass Russland weiterhin auf einen langen Durchhaltekrieg setzt, während es unter wirtschaftlichem Druck durch westliche Sanktionen leidet. Der Ukraine-Krieg könnte sich zudem verschärfen, falls die USA und Europa stark involviert werden, wie von ZDF berichtet.
Die Unsicherheiten bestehen auch darin, wie lange Russland diesen militärischen und finanziellen Druck aufrechterhalten kann. Trump's Strategie könnte die geopolitische Landkarte im nächsten Jahr entscheidend verändern, wobei die Auswirkungen bereits jetzt spürbar sind. Ein Jahr voller Herausforderungen und möglicherweise dramatischer Veränderungen in der internationalen Arena steht bevor, was sicher auch die westlichen Demokratien zwingen wird, sich neuen Realitäten zu stellen.
Ort des Geschehens
Details zur Meldung