Politik

Österreichs EU-Wahlen: Erfolge und Rekorde seit 1995

Die geheimen Strategien hinter den bisherigen EU-Wahlrekorden in Österreich

Am 9. Juni finden die Wahlen zum EU-Parlament in Österreich statt. Das Land ist seit 29 Jahren Mitglied der EU und wird zum siebten Mal an den Wahlen teilnehmen. Bei der letzten EU-Wahl im Jahr 2019 erzielte die ÖVP ein Rekordergebnis in Österreich, sowohl was die Zahl der Stimmen als auch den Stimmenanteil betrifft.

Nach dem EU-Beitritt im Jahr 1995 war Österreich mit 21 Abgeordneten im EU-Parlament vertreten. Die erste EU-Wahl fand 1996 statt, außertourlich, und lockte fast 68 Prozent der Wähler an die Urne. In den folgenden Jahren lag die Wahlbeteiligung immer unter 50 Prozent, stieg aber 2019 wieder auf knapp 60 Prozent an. Die Beteiligung an EU-Wahlen war bisher konstant niedriger als bei Nationalratswahlen.

Das Rekordergebnis der ÖVP im Jahr 2019 zeigte einen drastischen Anstieg der Wahlbeteiligung um mehr als 14 Prozentpunkte im Vergleich zur vorherigen Wahl. Dies führte dazu, dass die ÖVP erstmals seit 1996 die Millionengrenze bei der Stimmenzahl überschritten hat und mit über 1,3 Millionen Stimmen oder 34,5 Prozent ein historisches Ergebnis erzielte.

Besondere Rekorde bei den bisherigen EU-Wahlen in Österreich wurden auch im Burgenland verzeichnet. Im Jahr 2004 erreichte die SPÖ den höchsten Stimmenanteil einer Partei in den Bundesländern mit 43,6 Prozent. Das Burgenland ist auch bekannt für die niedrigsten Stimmenanteile von Parteien: FPÖ, Grüne und NEOS erzielten ihre Negativrekorde im Burgenland in Bezug auf den Stimmenanteil in den Bundesländern.

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