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Österreichische Ärztekammer feiert 50 Jahre Mutter-Kind-Pass: Rückblick und Ausblick auf ein Präventionsmedizin-Meisterwerk

2024 feiert der Mutter-Kind-Pass in Österreich sein 50. Jubiläum. Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) richtet aus diesem Anlass eine Pressekonferenz in Wien aus, bei der sie auf die Erfolgsgeschichte des Mutter-Kind-Passes zurückblickt und ihre Konzepte für die Zukunft präsentiert. Der Mutter-Kind-Pass ist eine der wichtigsten gesundheits- und familienpolitischen Leistungen in Österreich und wurde seit seiner Einführung im Jahr 1974 mehrfach modifiziert, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Die ÖÄK plant nun, das Programm in ein elektronisches Format zu überführen.

Die Pressekonferenz findet am 13. Mai 2024 um 11 Uhr in der Weihburggasse statt. Interessierte Journalisten werden gebeten, sich im Voraus unter pressestelle@aerztekammer.at anzumelden. Zusätzlich zur Pressekonferenz findet am selben Tag um 16 Uhr eine festliche Enquete mit dem Thema "50 Jahre Mutter-Kind-Pass" im Josephinum statt. Programmdetails und die Möglichkeit zur Anmeldung sind unter www.aerztekammer.at/50jahre verfügbar.

Auf der Pressekonferenz stehen mehrere Gesprächspartner der ÖÄK zur Verfügung, darunter OMR Dr. Johannes Steinhart, Präsident der Ärztekammer, OMR Dr. Edgar Wutscher, Vizepräsident der Ärztekammer und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte, OMR Dr. Thomas Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Mitglied der Expertenkommission Mutter-Kind-Pass, und MR Dr. Bernhard Jochum, Bundesfachgruppenobmann Kinder- und Jugendheilkunde.

Der Mutter-Kind-Pass ist ein Vorsorgeprogramm für Schwangere und junge Mütter in Österreich. Seit seiner Einführung vor 50 Jahren hat er sich zu einem wichtigen Instrument der Präventionsmedizin entwickelt. Durch regelmäßige Untersuchungen und Beratungen während der Schwangerschaft und des ersten Lebensjahres des Kindes sollen Gesundheitsrisiken frühzeitig erkannt und behandelt werden. Der Mutter-Kind-Pass umfasst unter anderem Untersuchungen zu Blutdruck, Gewicht, Urin und Blut sowie Impfungen und Beratungen zu Themen wie Ernährung und Stillen.

Im Laufe der Zeit wurde der Mutter-Kind-Pass mehrfach angepasst, um den medizinischen Erkenntnissen und gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht zu werden. So wurden beispielsweise zusätzliche Untersuchungen und Beratungen zum Thema psychische Gesundheit eingeführt. Die geplante Umstellung auf ein elektronisches Format soll den Zugang zu den Daten erleichtern und die Kommunikation zwischen Ärzten, Patientinnen und anderen Beteiligten verbessern.

Der Mutter-Kind-Pass hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit von Mutter und Kind in Österreich. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Risiken frühzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Laut Statistiken der ÖÄK wurden durch das Programm die Säuglingssterblichkeit und Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt deutlich reduziert.

In der folgenden Tabelle sind einige wichtige Informationen zum Mutter-Kind-Pass in Österreich zusammengefasst:

| Jahr | Einführung des Mutter-Kind-Passes |
| 1974 | Erste Version des Mutter-Kind-Passes |
| 1990 | Überarbeitung des Programms mit zusätzlichen Untersuchungen und Beratungen |
| 2024 | Geplante Umstellung auf ein elektronisches Format |

Es wird erwartet, dass die Pressekonferenz und die festliche Enquete wichtige Einblicke in die Geschichte und Zukunft des Mutter-Kind-Passes bieten werden. Interessierte Journalisten sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen und mehr über dieses bedeutende Programm in Österreich zu erfahren.



Quelle: Österreichische Ärztekammer / ots

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