Am Donnerstagabend zog erneut die „Donnerstagsdemo“ durch die Wiener Innenstadt. Diese Demonstration, die früher schon während der ersten Bundesregierung unter Sebastian Kurz stattfand, stand erneut unter dem Motto „Keine Bundesregierung mit FPÖ-Beteiligung“. An der Demo nahmen zahlreiche Organisationen und auch einige Grün-Politikerinnen teil. Der Demozug startete um 19.30 Uhr bei der Uni Wien und endete zwei Stunden später vor dem Parlament mit einer musikalischen Darbietung von Kid Pex.

Auf den mitgeführten Schildern war Kritik an FPÖ-Politikern zu lesen, wie „Zwickl statt Kickl“ oder „Volkskanzler ist so 1933“. Trotz einzelner Protestierender, die Pyrotechnik zündeten, verlief die Demo offenbar friedlich. Die LPD Wien war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Die Rednerinnen auf der Demo machten deutlich, dass sie besorgt um die Frauenrechte und den Antisemitismus in Österreich sind. Einige betonten die Notwendigkeit, sich gegen Rechtsextremismus zu engagieren, um auf politische Entwicklungen Einfluss zu nehmen.

Diese „Donnerstagsdemo“ ist Teil einer langen Tradition in Österreich. Vor 25 Jahren versammelten sich bereits Zehntausende, um gegen eine schwarz-blaue Koalition zu protestieren. Die Tradition wurde im Jahr 2018 wiederbelebt, um gegen die damalige Regierungskoalition zu demonstrieren.

Für mehr Informationen zur Demo, besuchen Sie die Quelle: www.kleinezeitung.at.