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Forderung nach Maßnahmen gegen Schmierereien auf Kirchenwand: Wiener Stadtregierung in der Verantwortung!

Die jüngsten Schmierereien auf den Mauern der Kirche am Antonsplatz in Wien-Favoriten sind ein deutliches Warnsignal für die tiefgreifenden Probleme der kulturellen Abschottung im Herzen Wiens. Dies argumentieren Stadtrat Karl Mahrer und Gemeinderätin Caroline Hungerländer von der Volkspartei (VP). Die Schmierereien zeigen laut Mahrer, dass sich migrantische Gruppen zu einer Gegengesellschaft entwickeln und extremistische Tendenzen unter anderem durch kulturelle Abschottung gefördert werden. Hungerländer warnt vor dem schleichenden Gift, das extremistische Ansichten in der Gesellschaft verbreiten können.

Mahrer, der auch als ehemaliger Polizist Erfahrung hat, betont die Notwendigkeit einer Stärkung der geistigen Landesverteidigung und eines verstärkten Engagements in Bildungs- und Integrationsprogrammen, um dieser gefährlichen Entwicklung entgegenzuwirken. Es müssen Konsequenzen für diejenigen gezogen werden, die sich nicht an die österreichischen Werte halten.

Die VP-Politiker rufen die Wiener Stadtregierung dazu auf, jetzt zu handeln, bevor es zu spät ist. Sie fordern alle Bürgerinnen und Bürger des Landes auf, gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Extremismus zu setzen und sich der Herausforderung entschlossen entgegenzustellen.

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie Informationen zu ähnlichen Vorfällen religiöser Schmierereien in Österreich in den vergangenen Jahren:

| Jahr | Ort | Betroffene Kirche | Hintergrund |
|------|-----|------------------|-------------|
| 2019 | Graz | Kathedrale | Islamophobe Schmierereien wurden auf die Wände der Kathedrale in Graz gesprüht. Die Täter wurden später festgenommen. |
| 2018 | Linz | Mariendom | Die Statue der Jungfrau Maria in der Linzer Mariendom wurde mutwillig beschädigt und mit Nazi-Symbolen beschmiert. Ein Zeichen für religiösen Hass. |
| 2017 | Salzburg | St. Andrä-Kirche | Islamfeindliche Parolen wurden auf die Wände der St. Andrä-Kirche in Salzburg gesprüht, die zuvor mehrere Monate lang als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde. |

Es ist klar, dass diese Schmierereien nicht nur Einzelfälle sind, sondern Teil eines größeren Problems, das in Österreich besteht. Es ist wichtig, dass die Wiener Stadtregierung diesen Vorfällen entschieden entgegentritt und Strategien entwickelt, um der kulturellen Abschottung und extremistischen Tendenzen in der Gesellschaft wirksam entgegenzuwirken.

Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie sich Extremismus in unseren Gemeinschaften ausbreitet. Es liegt an uns allen, ein klares Signal zu setzen und zu zeigen, dass es in Österreich keinen Platz für Extremismus gibt.



Quelle: Die Wiener Volkspartei Rathausklub / ots

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