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Familienorganisationen in Österreich: Eine starke Stimme für Familien am Internationalen Tag der Familie

Am 15. Mai wird weltweit der Internationale Tag der Familie gefeiert. In diesem Jahr wurde das Jahr 2021 von der UNO zum Internationalen Jahr der Familie ausgerufen. In Österreich haben Familien eine starke Stimme durch die sechs Familienorganisationen, die im familienpolitischen Beirat des Bundes vertreten sind. Diese Organisationen sind der Katholische Familienverband, die Kinderfreunde Österreich, der Österreichische Familienbund, die Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA), der Freiheitliche Familienverband und FAmOs Regenbogenfamilien.

Die sechs Familienorganisationen setzen sich gemeinsam für die Anliegen der Familie ein. So haben sie beispielsweise erfolgreich für eine regelmäßige Wertanpassung der Familienbeihilfe gekämpft. Eine Online-Unterschriftenaktion führte 2013 zu einer Erhöhung der Familienbeihilfe um vier Prozent, und seit 2023 werden Familienbeihilfe und Co automatisch an die Inflation angepasst. Dies ist nur ein Beispiel für die wertvolle Arbeit, die diese Organisationen täglich leisten.

Die Familienorganisationen sind eine starke Lobby für österreichische Familien. Indem man Mitglied bei einer der sechs Organisationen wird, kann man die Arbeit für Familien unterstützen. Hier sind Informationen zu den einzelnen Organisationen:

– Katholischer Familienverband Österreich: Der Verband setzt sich seit 1953 für alle Familien ein und bietet Unterstützung in verschiedenen Bereichen wie Leihomas, Familienurlaube und Elternbildungsangebote.
– Österreichische Kinderfreunde: Die Kinderfreunde engagieren sich seit über hundert Jahren für die Rechte von Kindern und Familien. Sie bieten eine Vielzahl von Angeboten an, um allen Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen.
– Österreichischer Familienbund: Als überparteilicher und überkonfessioneller Verein setzt sich der Familienbund seit 1951 für die Belange von Familien ein. Die Landesorganisationen bieten verschiedene Dienstleistungen wie Eltern-Kind-Zentren und Familienberatung an.
– Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA): Die ÖPA vertritt seit über 35 Jahren die Interessen von Alleinerziehenden und setzt sich für deren finanzielle Unterstützung ein.
– Freiheitlicher Familienverband: Der Verband rückt Familien in den Mittelpunkt und setzt sich für eine wertschätzende Familienpolitik ein. Er fordert umfangreiche Unterstützung für Familienmitglieder, die Sorgearbeit übernehmen.
– FAmOs Regenbogenfamilien: Der Verein setzt sich seit 2011 für die Belange von Regenbogenfamilien ein und bietet Beratung und verschiedene Angebote für LGBTIQ*-Eltern und ihre Kinder an.

Eine Mitgliedschaft bei einer dieser Organisationen unterstützt die wichtige Arbeit für Familien in Österreich. Im folgenden finden Sie eine Tabelle mit Informationen zu den verschiedenen Organisationen:

| Organisation | Gründungsjahr | Angebotene Unterstützung | Mitgliedsbeitrag |
|———————————|—————|———————————————-|———————|
| Katholischer Familienverband | 1953 | Leihomas, Familienurlaube, Elternbildungsangebote, Projekt „Gutes Leben“ | ab 25 Euro pro Jahr |
| Österreichische Kinderfreunde | mehr als 100 Jahre | Kinder- und Jugendgruppen, Ferienangebote, Kindergärten, Kinderschutz- und Eltern-Kind-Zentren | 28 Euro pro Jahr |
| Österreichischer Familienbund | 1951 | Eltern-Kind-Zentren, Oma-Opa Dienste, Familienberatung, Elternbildung | 20 Euro pro Jahr |
| Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) | mehr als 35 Jahre | Interessenvertretung für Alleinerziehende, finanzielle Unterstützung | ab 15 Euro pro Jahr |
| Freiheitlicher Familienverband | – | Wertschätzende Familienpolitik, Unterstützung von Familienmitgliedern, die Sorgearbeit übernehmen | – |
| FAmOs Regenbogenfamilien | 2011 | Beratung, Angebote für LGBTIQ*-Eltern und ihre Kinder | – |

Insgesamt spielen Familienorganisationen in Österreich eine wichtige Rolle als Vertreter und Unterstützer von Familien. Indem man sich ihnen anschließt, kann man dazu beitragen, dass Familien die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.



Quelle: Katholischer Familienverband Österreichs / ots

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