Am heutigen Tag, dem 28. Februar 2026, kommt es in Teheran und anderen iranischen Städten zu einem massiven militärischen Vorstoß, der sowohl von den USA als auch von Israel initiiert wurde. Iranische Medien berichten von mehreren Explosionen im Zentrum der Hauptstadt. Die Fars News Agency meldet, dass mehrere Raketen den Regierungsbezirk Teherans getroffen haben. Auch in Städten wie Isfahan, Qom und Kermanschah sind Explosionen gemeldet worden, was die angespannten Sicherheitsverhältnisse im Land unterstreicht.
Ein Reuters-Bericht zitiert einen iranischen Regierungsvertreter, der angibt, dass gezielte Angriffe auf Ministerien im Süden Teherans stattgefunden haben. Stark betroffen ist das Regierungsviertel, wo die BBC Bilder von Rauchwolken über dem Jomhouri-Platz und dem Hassan-Abad-Platz veröffentlicht hat. Zeugen berichten von Panik und langen Schlangen an Tankstellen. Obwohl es bislang keine offiziellen Angaben zu Opfern oder Schäden gibt, lässt die Lage im Land auf tiefe Verunsicherung schließen.
Angriffe und militärische Operationen
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnete die militärischen Aktionen als „Präventivschlag“. US-Präsident Donald Trump bestätigte, dass US-Streitkräfte „große Kampfeinsätze“ in Iran gestartet haben, die darauf abzielen, die nationalen Sicherheitsinteressen der USA zu schützen und die iranischen Raketen zu vernichten. Laut N12 News war dieser Angriff bereits monatelang im Voraus geplant und zielte darauf ab, die iranische Raketeninfrastruktur erheblich zu schwächen.
Öffentliche Berichte deuten darauf hin, dass Israel eine taktische Überraschung durch Fernangriffe mit Langstreckenmunition erzielt hat. Der erste Schlag konzentrierte sich auf die Neutralsierung von ober- und unterirdischen Raketenabschussrampen, die als feuerbereit galten. Berichten zufolge wurden auch Hauptstandorte, die mit dem iranischen Raketenprogramm verbunden sind, bombardiert. Der Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei wurde aus Sicherheitsgründen an einen unbekannten Ort gebracht.
Die Entwicklung impliziert, dass Israel plant, „bis zum Ende zu gehen“, um das iranische Regime zu stürzen. Dies geschieht in einem Kontext, in dem sich der Iran durch internationale Sanktionen und interne Probleme, wie eine hohe Inflation und hohe Arbeitslosigkeit, bereits in einer schwierigen Lage befindet.
Die innenpolitischen Herausforderungen im Iran
Die iranische Bevölkerung leidet unter einer stark angeschlagenen Wirtschaft, mit über 30 % der Bevölkerung, die unter der Armutsgrenze lebt. Proteste in benachteiligten Regionen des Landes zeigen eine wachsende Unzufriedenheit mit dem politischen System, das sich in einer tiefen Krise befindet. Historisch niedrige Wahlbeteiligungen verdeutlichen das mangelnde Vertrauen in die Fairness der Wahlen und die politischen Institutionen.
Die innenpolitische Landschaft des Iran ist durch mehrere Konflikte geprägt, darunter Auseinandersetzungen zwischen der islamistischen Elite und der Opposition sowie Spannungen zwischen der Zentralregierung und ethnischen Minderheiten. Trotz reformerischer Versprechen eines neuen Präsidenten kommt es effizient zu keinen echten Fortschritten, was die Unzufriedenheit der Bevölkerung weiter steigert.
Zusätzlich zeigen Faktoren wie die anhaltende Unterstützung der „Achse des Widerstands“ und die strategische Partnerschaft mit Ländern wie China und Russland, dass der Iran seine aggressive Außenpolitik beibehalten möchte. Die aktuellen militärischen Angriffe lassen befürchten, dass sich die Lage im Iran weiter zuspitzen könnte, während gleichzeitig ein militärischer Angriff auf die iranischen Nuklearanlagen zunehmend wahrscheinlich scheint.
Mit Blick auf die Region bleibt die Fragilität des iranischen Staates evident, da er versucht, mit seinen internen und externen Herausforderungen umzugehen, sich jedoch gleichzeitig weiter in eine eskalierende militärische Auseinandersetzung verwickelt.