Politik

Aufruf zur positiven Gestaltung: Initiative Das Gemeinsame zuerst gegen Polarisierung in Österreich

Die Initiative "Das Gemeinsame zuerst" - Ein Aufruf zur Einheit und Zusammenarbeit

Eine Koalition österreichischer Hilfsorganisationen hat die österreichische Regierung aufgefordert, ihre vorrangige Aufgabe zu erfüllen, die Zukunft positiv zu gestalten und nicht zu polarisieren und zu spalten. Die Initiative "Das Gemeinsame zuerst", die von Diakonie, Volkshilfe, SOS Mitmensch und Amnesty International ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, den zunehmenden Polarisierungstendenzen entgegenzuwirken. Die Organisationen betonen, dass die Schaffung einer gemeinsamen positiven Zukunft oberste Priorität haben sollte. Ein 10-Punkte-Manifest wurde veröffentlicht und kann online unter www.dasgemeinsame.at unterzeichnet werden. Prominente Unterstützer der Initiative sind die Schauspieler Adele Neuhauser und Cornelius Obonya.

Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie Österreich, betont die Bedeutung eines starken sozialen Netzwerks, das die Bevölkerung unterstützt und schützt. Er hebt hervor, dass Sozialleistungen wie Pensionsversicherungen, Kranken- und Arbeitslosenversicherungen sowie geförderte Mietwohnungen dazu beitragen, ein Abrutschen in unsicheren Zeiten zu verhindern. Er betont, dass die Mitte der Gesellschaft weniger gefährdet ist, wo ein solides Netz sozialer Sicherheit existiert.

Die Initiative "Das Gemeinsame zuerst" zielt darauf ab, eine positive Atmosphäre des Miteinanders zu fördern. Volkshilfe-Geschäftsführer Erich Fenninger weist auf Demonstrationsveranstaltungen hin, die das Bedürfnis vieler Menschen zeigen, sich für ein solidarisches Österreich einzusetzen. Die Initiative möchte dazu beitragen, eine positive Einstellung des Zusammenlebens und des Gemeinsamen zu schaffen.

Die Vorsitzende von SOS Mitmensch, Zeynep Buyrac und die Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich, Shoura Hashemi, begrüßen die Initiative als Gegenimpuls aus der Zivilgesellschaft gegen Polarisierungstendenzen. Sie betonen die Notwendigkeit eines konstruktiven Dialogs, der auch abweichende Meinungen respektiert, ohne Platz für menschenverachtende Ideologien zu bieten. Das Manifest "Das Gemeinsame zuerst" strebt nach konstruktiven und kooperativen Lösungen für die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit und fordert die Anerkennung der Vielfalt in Österreich. Diskriminierung aufgrund von verschiedenen Kriterien wird entschieden verurteilt.

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