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Arbeitslosigkeit und Armut in Österreich: Forderung nach Anpassung des Arbeitslosengeldes und der Notstandshilfe

Anlässlich des Tags der Arbeitslosen am 30. April fordert die Alternative Unabhängige Gewerkschafter*innen in der Arbeiterkammer Kärnten eine Anpassung des Arbeitslosengeldes und der Notstandshilfe an die Inflationsrate. Roland Ressmann, Arbeiterkammerrat der AUGE/UG, betont die prekäre Lage vieler Arbeitsloser in Österreich, die oft mit drastischen Einkommenseinbußen konfrontiert sind. Statistik Austria zufolge steigt die Armutsgefährdung signifikant an, je länger eine Person arbeitslos ist. Die aktuellen Teuerungen haben die Situation für Arbeitslose weiter verschärft, da die Einkommen nicht im gleichen Maße gestiegen sind wie die Lebenshaltungskosten. Besonders langzeitarbeitslose Menschen haben Schwierigkeiten, sich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren, da die bestehenden Strukturen und Rahmenbedingungen nicht immer ihren Bedürfnissen entsprechen. Die AUGE/UG in der Arbeiterkammer Kärnten fordert daher eine Inflationsanpassung von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe, um die finanzielle Situation von Arbeitslosen zu verbessern und ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Um einen genaueren Überblick über die Situation der Arbeitslosigkeit und Armut in Österreich zu bekommen, werfen wir einen Blick auf einige historische und aktuelle Daten. Laut einem Bericht von Statistik Austria im Jahr 2019 waren rund 279.000 Menschen in Österreich arbeitslos. Die Arbeitslosenquote betrug zu diesem Zeitpunkt 7,1 Prozent. Im Vergleich dazu lag die Arbeitslosenquote im Jahr 2000 bei 3,9 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Arbeitslosigkeit in Österreich in den letzten Jahren zugenommen hat.

Die steigende Arbeitslosigkeit geht auch mit einer Zunahme der Armutsgefährdung einher. So zeigt eine Studie von Statistik Austria aus dem Jahr 2018, dass die Armutsgefährdungsquote bei arbeitslosen Personen signifikant höher ist als bei Beschäftigten. Je länger eine Person arbeitslos ist, desto höher ist das Risiko, von Armut betroffen zu sein.

Die derzeitige Teuerung hat die finanzielle Situation von Arbeitslosen zusätzlich belastet. Laut einem Bericht von Arbeiterkammer.at sind die Lebenshaltungskosten in den letzten Jahren stärker gestiegen als die Einkommen. Insbesondere Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, profitieren nicht von den höheren Kollektivvertragsabschlüssen und haben Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Die Integration von langzeitarbeitslosen Menschen in den Arbeitsmarkt gestaltet sich oft schwierig. Bestehende Strukturen und Rahmenbedingungen entsprechen oft nicht ihren Bedürfnissen und erschweren ihre Rückkehr ins Erwerbsleben. Es bedarf daher gezielter Maßnahmen und Unterstützung, um arbeitslosen Menschen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Die Alternative Unabhängige Gewerkschafter*innen in der Arbeiterkammer Kärnten fordern eine Inflationsanpassung von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe. Durch diese Maßnahme soll die finanzielle Situation von Arbeitslosen verbessert und ihre Integration in den Arbeitsmarkt erleichtert werden. Eine Tabelle mit Informationen zur aktuellen Höhe des Arbeitslosengeldes und der Notstandshilfe sowie deren Inflationsanpassungen könnte den Lesern einen weiteren Überblick über das Thema geben.

Abschließend bleibt zu hoffen, dass die Forderungen der AUGE/UG in der Arbeiterkammer Kärnten Gehör finden und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Arbeitslosen und zur Bekämpfung von Armut in Österreich ergriffen werden.

Quelle:
- Statistik Austria
- Arbeiterkammer.at



Quelle: AUGE/UG Kärnten / ots

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