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Andreas Babler im Ö3-Sommergespräch: Konflikte, Koalitionen und persönliche Einblicke

SPÖ-Chef Andreas Babler nahm am 7. Juli an Teil 4 der Ö3-Sommergespräche teil und wurde von Claudia Stöckl interviewt. Bei dem Gespräch sprach er über seinen Konflikt mit Hans-Peter Doskozil und die Frage, ob es jemals zu dem persönlichen Treffen mit dem Landeshauptmann von Burgenland gekommen sei, das Babler in einem vorherigen Interview angekündigt hatte. Babler erklärte, dass es kein solches Treffen gegeben habe, sondern lediglich ein Telefonat, bei dem sie vereinbart hätten, professionell zusammenzuarbeiten. Es gebe kein persönliches Problem zwischen ihnen.

Des Weiteren äußerte sich Babler zuversichtlich, dass die SPÖ im Wahlkampf zwischen SPÖ, FPÖ und ÖVP aufholen könne. Auf die Frage, welche Koalitionsvariante ihm am liebsten wäre, antwortete er, dass es ihm nicht um Personen und Farben gehe, sondern um die Bedingungen, um Verbesserungen zu erreichen. Er betonte, dass er sich nun darauf konzentriere, die Regierungsverantwortung zu erlangen, und dass es noch ungewiss sei, wer nach den Wahlen noch da sein wird.

Im weiteren Verlauf des Ö3-Sommergesprächs erzählte Babler auch Persönliches über sich selbst. Zum Beispiel bringe er seiner Frau, Karin Blum, regelmäßig Kaffee ans Bett, begleitet von einem Song auf seinem Handy. Außerdem würden er und seine Frau sich gegenseitig täglich Liebeserklärungen machen. Babler bestätigte, dass seine Frau ihn in politischen Angelegenheiten berate, fügte jedoch hinzu, dass er seine eigenen Positionen und Entscheidungen habe.

Claudia Stöckl sprach auch das Hobby von Babler an: die Jagd. Babler erklärte, dass er Teil einer kleinen Genossenschaftsjagd sei und als Kind immer davon geträumt habe, Berufsförster zu werden. Er betonte jedoch, dass er in den letzten beiden Jahren nicht gejagt habe und sich nicht daran erinnern könne, wann er zuletzt etwas geschossen habe.

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Hinsichtlich der Kritik innerhalb seiner Partei, unter anderem von Georg Dornauer, dem Landeshauptmann-Stellvertreter von Tirol, äußerte sich Babler kritisch. Er betonte, dass solche Zwischenrufe dazu führen könnten, dass sich Menschen von der Politik abwenden, da sie das Gefühl hätten, dass es nur um Macht und Posten gehe. Babler erklärte zudem, dass er nicht als Vermittler zwischen Michael Ludwig und Hans-Peter Doskozil fungieren wolle, da er nicht angetreten sei, um eine Art Gruppentherapie zu leiten.

Die Informationen wurden aus dem Artikel auf www.ots.at entnommen.

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