Newsom contra Trump: Wer gewinnt den Kampf um Kaliforniens Zukunft?

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Gavin Newsom positioniert sich als Gegenkandidat zu Trump, während Kalifornien rechtliche Schritte gegen den Einsatz der Nationalgarde plant.

Gavin Newsom positioniert sich als Gegenkandidat zu Trump, während Kalifornien rechtliche Schritte gegen den Einsatz der Nationalgarde plant.
Gavin Newsom positioniert sich als Gegenkandidat zu Trump, während Kalifornien rechtliche Schritte gegen den Einsatz der Nationalgarde plant.

Newsom contra Trump: Wer gewinnt den Kampf um Kaliforniens Zukunft?

Gavin Newsom, der Gouverneur von Kalifornien, hat sich in den letzten Monaten als ein prominenter Gegenspieler von Donald Trump innerhalb der Demokratischen Partei etabliert. Diese Position könnte ihn in die Richtung einer Präsidentschaftskandidatur für die Wahlen 2028 führen. Newsom, der seit 2019 im Amt ist, hat bereits erste Schritte unternommen, um seine Unterstützungsbasis zu stärken und sich in den politischen Diskurs einzubringen. Laut einer aktuellen Umfrage führt er unter kalifornischen Demokraten mit 25 Prozent Unterstützung vor der ehemaligen Vizepräsidentin Kamala Harris, die auf 19 Prozent kommt. Diese Umfrage wurde zwischen dem 28. Juli und dem 12. August durchgeführt und zeigt, dass auch andere potenzielle Kandidaten wie Pete Buttigieg und Alexandria Ocasio-Cortez mit 13 Prozent beziehungsweise 10 Prozent im Rennen sind. Um die Nominierung der Demokraten zu sichern, wird der Gewinn Kaliforniens für beide, Newsom und Harris, als entscheidend erachtetUSAToday berichtet.

In der Auseinandersetzung mit Trump hat Newsom kürzlich die Anordnung kritisiert, Nationalgardisten nach Los Angeles zu entsenden. Diese Entscheidung wurde von Trump zur Bekämpfung von Unruhen getroffen, die nach Razzien der Einwanderungsbehörde ICE entstanden sind. Newsom bezeichnete den Einsatz als „illegal“ und „unmoralisch“ und plant, gegen diese Maßnahme rechtlich vorzugehen. Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta hat bereits eine Klageschrift vorbereitet, die am Montag eingereicht werden sollTagesschau berichtet. Der Einsatz von über 2.000 Nationalgardisten in der Stadt ohne Zustimmung des Gouverneurs ist ein seltener und umstrittener Schritt, der als Einmischung in die Souveränität Kaliforniens angesehen wird.

Politische Spannungen und Widerstand

Die Anordnung zur Entsendung der Nationalgardisten ist nicht nur eine Machtprobe zwischen dem Gouverneur von Kalifornien und der Bundesregierung, sondern wirft auch Fragen zur Sicherheit und dem Umgang mit politischen Gegnern auf. Kritiker werfen Trump vor, die Opposition durch Militärpräsenz zu bedrohen. Innerhalb der letzten Welle von Protesten gegen die Maßnahmen der Einwanderungsbehörde wurden mehrere Tausend Demonstranten aktiv, was zu Ausschreitungen und der Festnahme von 56 Personen führteKleine Zeitung berichtet.

Um den republikanischen Bestrebungen entgegenzuwirken, leitet Kalifornien auch Maßnahmen zur Neugestaltung der Wahlkreise ein. Ziel dieser Initiativen ist es, die Kontrolle über den US-Repräsentantenhaus im Jahr 2026 zu verbessern. Aktuell haben die Republikaner eine knappe Mehrheit in diesem Gremium. Diese politischen Schritte zeigen das Engagement Newsoms, nicht nur eine Präsidentschaftskandidatur im Blick zu haben, sondern auch an der Verschiebung des politischen Gleichgewichts in den USA aktiv mitzuwirken.