In der Nacht auf Donnerstag, den 12. Juni 2025, wurden in Wien-Donaustadt gleich zwei Bankomaten gesprengt. Die Detonationen ereigneten sich gegen 3.15 Uhr in einer Bankfiliale in der Zschokkegasse. Laut den ersten Ermittlungen sind mehrere Personen nach den Sprengungen geflüchtet. Die Polizei gibt an, dass die genaue Höhe des erbeuteten Geldes noch unbekannt sei.
Die Tathandlungen wurden durch Videoüberwachung festgehalten. Diese Aufnahmen zeigen zwei Täter, die rasch flüchten konnten. Die Ermittlungen und die Fahndung nach den Tätern laufen auf Hochtouren, wobei alles unternommen wird, um die Verantwortlichen zu identifizieren und festzunehmen. In diesem Jahr gab es in Österreich bereits über 20 ähnliche Bankomatsprengungen, was die Sicherheitslage in Bezug auf Geldautomaten zunehmend besorgniserregend macht.
Ermittlungen im Fokus
Seit dem 1. März 2025 beschäftigt sich die „SOKO Bankomat“ beim Bundeskriminalamt mit den zahlreichen Vorfällen dieser Art. Diese Sonderkommission arbeitet in enger Kooperation mit den Landeskriminalämtern, um die steigende Anzahl an Bankomatsprengungen zu untersuchen. Experten vermuten, dass kriminelle Banden hinter diesen Taten stecken, was die Komplexität der Ermittlungen erhöht.
Die jüngsten Sprengungen haben viele Bürger alarmiert, da sie nicht nur die Sicherheit der Geldautomaten gefährden, sondern auch das allgemeine Sicherheitsgefühl in den betroffenen Stadtteilen beeinträchtigen. Die Polizei hat daher zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Tat sind jederzeit willkommen.
Während die Ermittlungen weitergehen, ist klar, dass sowohl die Sicherheitskräfte als auch die betroffenen Bankinstitute neue Strategien entwickeln müssen, um solchen Vorfällen in Zukunft vorzubeugen. Die aktuelle Situation weist darauf hin, dass präventive Maßnahmen und ein verbessertes Sicherheitsmanagement unerlässlich sind, um die Bürger vor weiteren Übergriffen zu schützen.
Für aktuelle Informationen und Entwicklungen zu diesen Vorfällen können Interessierte die Berichterstattung bei Krone, 5min und ORF Wien verfolgen.