Am 27. März 2026 fand in Böheimkirchen der erste Spatenstich für die große Erweiterung des Würth-Logistikstandorts statt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Würth-Österreich-CEO Michael Hempt und WKO-NÖ-Präsident Wolfgang Ecker waren vor Ort, um dieses bedeutende Projekt offiziell zu starten. Die Investition von 20 Millionen Euro zielt darauf ab, eine moderne Logistikdrehscheibe zu schaffen, die nicht nur den österreichischen Markt, sondern die gesamte Region Osteuropas bedienen soll.
Die geplante Erweiterung umfasst eine Nutzfläche von 10.756 Quadratmetern. Diese bedeutende Investition wird als ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit und Handlungsfähigkeit Niederösterreichs betrachtet. Wolfgang Ecker betonte die Attraktivität des Standorts in der derzeitigen Krisenzeit. Zur Unterstützung der Nachhaltigkeitsziele wurden bereits 188 Geothermiesonden installiert, die für eine umweltfreundliche Energieversorgung sorgen sollen.
Bedeutung für die Region
Das Projekt hat nicht nur eine wirtschaftliche Dimension, sondern auch eine soziale. Es wird als entscheidend für die Entwicklung der Gemeinde Böheimkirchen und für Niederösterreich insgesamt angesehen. Der Standort soll zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken. Ecker hob hervor, dass diese Investition das Vertrauen in die Zukunft und die Handlungsfähigkeit der niederösterreichischen Wirtschaft demonstriert.
In einem weiteren Kontext zeigt sich, dass die Logistikbranche in Österreich im Aufschwung ist. So plant auch die Österreichische Post AG den Ausbau ihres Paketzentrums in Wals-Siezenheim, was ein umfangreiches Investitionsvolumen von 55 Millionen Euro umfasst. Diese Trends belegen die wachsende Bedeutung von Logistikzentren in einer zunehmend vernetzten Welt.
Mit der Erweiterung des Würth-Standorts unterstreicht das Unternehmen sein Commitment zur Modernisierung und Anpassung an die Bedürfnisse des Marktes, während gleichzeitig Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein im Vordergrund stehen. Der Bau wird nicht nur als wirtschaftlicher, sondern auch als ökologischer Fortschritt betrachtet und soll in den folgenden Jahren weiter vorangetrieben werden.
Insgesamt betrachtet wird die neue Logistik-Drehscheibe von Würth in Böheimkirchen als gewaltiger Schritt betrachtet, der den Standort stärken und positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region einwirken wird.
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