Österreich

Wolfsgruß-Skandal: UEFA sperrt Merih Demiral für zwei Spiele

Enthüllung: Hintergründe zur umstrittenen Wolfsgruß-Geste von Demiral

Der türkische Fußballspieler Merih Demiral wurde Berichten zufolge von der UEFA für zwei Spiele gesperrt, nachdem er beim Torjubel gegen Österreich den Wolfsgruß gezeigt hatte. Diese Sperre würde ihn davon abhalten, in den Viertelfinal- und Halbfinalspielen der UEFA Euro 2028 teilzunehmen. Trotzdem gab der türkische Verband bekannt, dass noch keine endgültige Entscheidung in diesem Fall getroffen wurde. Die UEFA hat sich bisher nicht öffentlich dazu geäußert.

Dieser Vorfall ereignete sich nach dem Achtelfinalspiel gegen Österreich, bei dem Demiral das Handzeichen der "Grauen Wölfe", einer rechtsextremen Bewegung, gezeigt hatte. Diese Aktion sorgte für Empörung, da die "Grauen Wölfe" in Deutschland vom Verfassungsschutz überwacht werden. In der Türkei werden sie von der ultranationalistischen MHP unterstützt, die auch eine politische Allianz mit der AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan hat.

"Bild": Geldstrafe für Bellingham

In stützende Worte wurden initial aus der Türkei vom Chef der MHP, Devlet Bahceli, geäußert, der die Maßnahmen der UEFA als Provokation bezeichnete. Auch das türkische Außenministerium verurteilte die Untersuchung als inakzeptabel und bezeichnete die Reaktionen der deutschen Behörden als ausländerfeindlich. Es betonte, dass die Geste des Wolfsgrußes in Deutschland nicht strafbar sei.

Abgesehen von Demiral gibt es auch eine Geldstrafe für den englischen Spieler Jude Bellingham. Dieser soll eine obszöne Geste beim Torjubel gezeigt haben und muss nun eine Geldstrafe von mindestens 20.000 Euro zahlen. Jedoch wird Bellingham nicht wie Demiral für Spiele gesperrt.

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