Am Mittwoch, den 18. Februar 2026, ereignete sich ein erschreckender Wohnungsbrand in einem Mehrparteienwohnhaus im Stadtteil Pernau von Wels, Oberösterreich. Insgesamt wurden sieben Personen verletzt, darunter drei Kinder, zwei Feuerwehrleute und eine Polizistin. Glücklicherweise blieben alle Verletzungen leicht, was die Situation inmitten des hektischen Einsatzes etwas milderte. Die Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst wurden alarmiert, und beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster der betroffenen Erdgeschosswohnung.
Die erst eintreffenden Rettungsdienste fanden die Hausbewohner bereits im Freien vor, was eine Rettung der Menschen vor dem dichten Rauch erleichterte. Parallel zur Menschenrettung konzentrierten sich die Einsatzkräfte sofort auf die Brandbekämpfung. Dank ihrer zügigen Maßnahmen konnten die Einsatzkräfte auch vier Katzen aus der Wohnung in Sicherheit bringen. Die Tiere erhielten durch den Rettungsdienst eine Erstversorgung, bevor sie zur weiteren Betreuung in die Tierklinik Sattledt überführt wurden.
Einsatz und Ermittlungen
Die Rettungsmaßnahmen verlangten ein großangelegtes Eingreifen der Feuerwehr und weiterer Einsatzkräfte, die etwa eine Stunde lang die Kalkofenstraße in beiden Fahrtrichtungen sperren mussten. Zusätzlich war die Straße in Richtung Stadtzentrum für eine weitere Stunde blockiert, um den Einsatzkräften ausreichend Platz zu bieten. Die Polizei hat derweil Ermittlungen zur Klärung der Brandursache eingeleitet.
Brände in Wohngebäuden sind ein häufiges Problem, welches durch verschiedene Faktoren verstärkt wird. Laut der vfdb-Brandschadenstatistik ereignen sich etwa 83 % der Gebäudebrände bis zum zweiten Obergeschoss, wobei Küchen mit 27 % die häufigste Quelle darstellen. Solche Vorfälle zeigen die Bedeutung präventiver Maßnahmen im Brandschutz und das kontinuierliche Bestreben, geeignete Datenerfassungen zur Verbesserung der Sicherheit zu implementieren.
Die fordernden Abläufe bei diesem Brand in Wels verdeutlichen die Risiken, mit denen Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte konfrontiert sind. Es bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungen schnell zu Ergebnissen führen und die nötigen Schlüsse zur Verbesserung des Brandschutzes gezogen werden können.