In der Nacht zum 18. Februar 2026 ereignete sich ein verheerender Wohnungsbrand in der Paulusgasse im 3. Wiener Bezirk, Landstraße. Gegen 3:00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr alarmiert, da ein Appartement vollkommen in Flammen stand. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand bereits so fortgeschritten, dass die Fenster aufgrund der extremen Hitze barsten. Die 83-jährige Inhaberin des betroffenen Wohnraums konnte sich glücklicherweise rechtzeitig in Sicherheit bringen, erlitt jedoch eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde von der Berufsrettung ins Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr konnte die Flammen zwar rasch löschen, dennoch wurden einige Hausbewohner aus dem Gebäude evakuiert. Glücklicherweise gab es keine weiteren Verletzten. Das betroffene Wohnhaus wurde gründlich belüftet, um die Rauchgase zu beseitigen. Der Brand führte zu erheblichen Schäden, die Umsetzung von Sofortmaßnahmen wurde erforderlich, um die Sicherheit der Nachbarwohnungen sicherzustellen, wobei einige von diesen als unbewohnbar deklariert wurden.
Weitere Brandbemerkungen
Ein weiterer Brandfall wurde am selben Tag in einem Mehrparteienhaus in der Dietrichgasse gemeldet, ebenfalls im 3. Bezirk. Der Brand, der gegen 12 Uhr ausbrach, hatte sich bei Eintreffen der Feuerwehr bereits stark ausgebreitet. Die Eingangstür zur betroffenen Wohnung war durchgebrannt, und die Brandlast stellte eine große Herausforderung dar. Die Feuerwehr führte sowohl Innen- als auch Außenangriffe durch und entblätterte das Stiegenhaus, das stark verraucht war. Atemschutztrupps kontrollierten die Nachbarwohnungen und führten eine Teilevakuierung durch.
Ein besonderes Augenmerk galt den statischen Bedingungen des Hauses; nach der Brandbekämpfung wurde bestätigt, dass keine tragenden Wände betroffen waren und das Gebäude stabil blieb. Dennoch wurden einige Wohnungen für unbewohnbar erklärt, wodurch eine Gruppe zur Bereitstellung von Ersatzunterkünften vor Ort aktiv wurde. Für die Bekämpfung des Brandes waren 44 Einsatzkräfte und neun Fahrzeuge im Einsatz.
Kontext zur Brandstatistik
Diese Vorfälle sind Teil einer beunruhigenden Statistik, die die häufigsten Brandursachen in Wohngebäuden dokumentiert. Laut der vfdb ereignen sich 83 % der Gebäudebrände bis zum zweiten Obergeschoss. Besonders Küchen werden häufig als Brandursache identifiziert. Aktuelle Entwicklungen, wie die Einführung neuer Technologien und das vermehrte Auftreten von Bränden in Holzbauwerken, erfordern ein ständiges Update der Brandschutzmaßnahmen und Statistiken. Die vfdb hat daher eine umfassende Brandschadenstatistik entwickelt, um fundierte Entscheidungen im Brandschutz treffen zu können.
Die jüngsten Vorfälle in Wien verdeutlichen die Bedeutung von schnellem Handeln und effektiven Sicherheitsmaßnahmen in Wohngebäuden, um tragische Ausgänge zu vermeiden. Der Brandschutz bleibt ein wichtiges Thema, das in der Öffentlichkeit oft unterschätzt wird, obwohl es für die Sicherheit der Bewohner von größter Bedeutung ist.