Die Stadtgemeinde Althofen hat am vergangenen Mittwoch ein prägnantes Wirtschaftsgespräch im Schloss Töscheldorf ausgerichtet, das zahlreiche Unternehmer und interessierte Besucher aus dem Bezirk St. Veit anlockte. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand Wolfgang Hattmannsdorfer, der Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, der als Hauptredner wertvolle Einblicke in aktuelle wirtschaftspolitische Themen gab. Bürgermeister Walter Zemrosser und Vizebürgermeister Michael Baumgartner eröffneten die Veranstaltung, während Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber ein einleitendes Wort an das Publikum richtete.
Hattmannsdorfer sprach über die Herausforderungen und Chancen der heimischen Wirtschaft und stellte die Weichen für künftige Entwicklungen. Seine Keynote befasste sich nicht nur mit aktuellen wirtschaftspolitischen Themen, sondern bot auch Raum für einen regen Austausch mit den Anwesenden. In der anschließenden Fragerunde hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt zu adressieren. Der Minister nahm sich darüber hinaus auch nach offizieller Beendigung der Veranstaltung Zeit für persönliche Gespräche mit den Gästen, was die Offenheit und Dialogbereitschaft der Politik unterstrich.
Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft
Die Veranstaltung war von einer hochkarätigen Besetzung geprägt. Zu den Anwesenden zählten unter anderem:
- Nationalrätin Elisabeth Scheucher-Pichler
- Bundesrätin Sandra Lassnig
- FLEX-Geschäftsführer Martin Reiner
- TIAG-Vorstand René Haberl
- Tilly-Geschäftsführer Mario Wagner
- HumanoMed-Geschäftsführer Werner Hörner
- Jochen Schritliser, Betriebsleiter Bifrang
- Hannes Scherzer, Clusterleiter der Industrie- und Business-HAK Althofen und des BORG „Auer von Welsbach“
- Bezirksstellenleiter Robert Schratt
- WK-Bezirksstellenobmann Walter Sabitzer
- Alt-Bürgermeister Alexander Benedikt
- Stadtpfarrer John Opara
Durch das Wirtschaftsgespräch setzt die Stadtgemeinde Althofen ein wichtiges Zeichen für den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft und fördert so das Verständnis und die Zusammenarbeit zu zentralen Themen der regionalen Entwicklung.
Regionalwirtschaftliche Perspektiven
In einem größeren Zusammenhang steht Hattmannsdorfers Auftritt auch im Licht der bundesweiten Initiative zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Diese Initiative, die als Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) bekannt ist, zielt darauf ab, strukturschwache Regionen gezielt zu unterstützen. Laut Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums werden durch diese Förderungen Standortnachteile ausgeglichen, Beschäftigung gesichert und transformative Prozesse zu einer klimaneutralen Wirtschaft beschleunigt. Die Neuaufstellung der GRW, beschlossen am 30. Dezember 2025, beinhaltet zusätzliche Anreize für Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen und fokussiert sich auf die Stärkung der Fachkräftesicherung in Regionen mit hohem Bevölkerungsrückgang.
Die öffentlichen Konsultationen zur Entwicklung von Industrie- und Gewerbeflächen sollen sicherstellen, dass die Bedürfnisse der Gemeinden in die Förderstrategien einfließen. Die Rückmeldungen aus der letzten Konsultation wurden erfolgreich in die Abstimmungen zur GRW-Neuaufstellung integriert und zeigen die zentrale Rolle, die diese Strukturpolitik für die Regionen in Österreich spielt.
Das Wirtschaftsgespräch in Althofen verband somit lokale Anliegen mit nationalen strategischen Zielen und bot eine Plattform für Austausch und Zusammenarbeit, die für die weitere Entwicklung der Region von wesentlicher Bedeutung ist.
klick-kaernten.at
meinbezirk.at
bundeswirtschaftsministerium.de

