Die Kältewelle in Österreich hält weiterhin das Land fest im Griff. Besonders im Bezirk Scheibbs, wo der Lunzer See zu einem beliebten Ziel für Wintersportfans geworden ist. Der See hat sich in eine beeindruckende Natureisfläche verwandelt, die mittlerweile eine Dicke von 25 Zentimetern erreicht hat. Wie oe24 berichtet, ist der Lunzer See seit über einer Woche zugefroren und bietet hervorragende Bedingungen für das Eislaufen.

Die winterliche Kulisse zieht zahlreiche Besucher an, die die Möglichkeit nutzen, über das Eis zu spazieren und die verschneite Landschaft zu genießen. Michael Mayr vom WasserCluster Lunz stellt fest, dass die Bedingungen für Eisläufer optimal sind, unterstützt durch die anhaltende Kälte und den fehlenden Niederschlag, die zur Eisdicke beitragen. Allerdings erfolgt die Nutzung des Sees auf eigene Gefahr, da die offizielle Freigabe der Eisfläche durch die Gemeinde nicht vorliegt.

Winterliche Aktivitäten und Eisbaden

Obwohl das Eis stabil genug ist, um Eisläufer zu tragen, entscheiden sich einige Abenteurer, bei Temperaturen um die zwei Grad Celsius für das Eisbaden. Dies ist eine willkommene Abwechslung und zeigt die Vielfalt der winterlichen Aktivitäten, die der Lunzer See bietet. ORF hebt hervor, dass der See mittlerweile zu einer Winterattraktion avanciert ist, die sowohl für Eisläufer als auch für Menschen, die die frische Winterluft und Aktivitäten in der Natur genießen, von Bedeutung ist.

In der Hauptstadt Wien zeigt sich das winterliche Wetter ebenfalls von seiner rauen Seite. Hier sind Schnee und Frost ein häufiges Phänomen, und vienna.at berichtet von witterungsbedingten Störungen im öffentlichen Verkehr. In Schwarzau im Freiwald wurden Nachttemperaturen von minus 16,1 Grad gemessen, während in anderen Regionen wie Zwettl minus 14,2 Grad erreicht wurden.

Schneefälle und Lawinengefahr

Zusätzlich bringt die Kältewelle auch erhebliche Neuschneemengen. Der Pitztaler Gletscher verzeichnete 130 cm Schnee, während andere Regionen Tirols mit bis zu 38 cm Neuschnee innerhalb von 24 Stunden zu kämpfen haben. Dies führt in einigen Gebieten zu einer erhöhten Lawinengefahr, insbesondere in den Tiroler und Vorarlberger Alpen, wie die Meldungen über verschiedene betroffene Gebiete zeigen.

Insgesamt erzeugt die gegenwärtige Kälteperiode sowohl herausfordernde Bedingungen für den Verkehr als auch erfreuliche Möglichkeiten für Wintersportler und Naturfreunde. Der Lunzer See steht im Mittelpunkt dieser winterlichen Aktivitäten und zieht Menschen in Scharen an, die die Eisflächen und die winterliche Atmosphäre genießen möchten.