Am vergangenen Wochenende wurde die USA von einem heftigen Wintersturm heimgesucht, der nahezu 4.000 Flüge am Samstag und weitere 8.800 Flüge am Sonntag annullierte, wie exxpress.at berichtet. US-Präsident Donald Trump bezeichnete diesen Sturm als „historisch“ und erklärte den Katastrophenfall für zwölf Bundesstaaten, unter anderem South Carolina, Virginia und Tennessee.
Der Nationale Wetterdienst warnte vor den katastrophalen Auswirkungen des Sturms, welche mehr als 180 Millionen Menschen betreffen, was über der Hälfte der US-Bevölkerung entspricht. Starkes Schneetreiben sowie gefrierender Regen sorgten für chaotische Verhältnisse, die insbesondere den Südwesten und das Herzland der USA in Mitleidenschaft zogen, berichtet tagesschau.de.
Flugausfälle und Stromausfälle
Die Fluggesellschaften trafen in den betroffenen Städten, darunter Dallas, Atlanta und Chicago, drastische Maßnahmen. Am Dallas–Fort Worth International Airport wurden am Samstag über 700 Flüge gestrichen, während am Will Rogers International Airport in Oklahoma City alle Flüge gestrichen wurden. Diese hohen Ausfallzahlen sind die größten seit Beginn der Covid-19-Pandemie, wie br.de feststellt.
Die Kälte hatte auch dramatische Auswirkungen auf die Energieversorgung. Rund 140.000 Haushalte waren am Samstag ohne Strom, insbesondere in Texas und Louisiana. Die gefühlten Temperaturen könnten in der kommenden Woche auf bis zu minus 24 Grad Celsius sinken, mit einem Kälteeinbruch, der einzigartige Rekordwerte in einigen Regionen bringen wird.
Notfallmaßnahmen und Warnungen
Unterstützungsmaßnahmen wurden ebenfalls ergriffen. Trump riet der Bevölkerung auf Truth Social, sich warm zu halten und vorsichtig zu sein. Das Heimatschutzministerium gab der Bevölkerung Anweisungen, Treibstoff und Lebensmittel zu bevorraten, während in vielen Städten Wärmestuben für Obdachlose eingerichtet wurden.
Die Auswirkungen des Sturms laden zu weiteren Sorgen ein. Die Meteorologen weisen darauf hin, dass die Räumung von Schnee und Eis viel Zeit in Anspruch nehmen wird und die Infrastruktur schwer belasten könnte. Ein historischer Kälteeinbruch vor fünf Jahren hatte in Texas bereits zu massiven Stromausfällen geführt und viele Todesfälle zur Folge.
In Anbetracht dieser Umstände bleibt die Lage angespannt und es ist mit weiteren Notständen in anderen Bundesstaaten zu rechnen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, sich an die Empfehlungen der Behörden zu halten und sich in ihren Wohnungen sicher zu halten.