Am 20. Februar 2026 erlebte die Steiermark einen Wintereinbruch, der zu einem Rekord von 1.924 Einsätzen der örtlichen Feuerwehren führte. Dies stellt die höchste Anzahl an Einsätzen seit der Inbetriebnahme der Landesleitzentrale „Florian Steiermark“ im Jahr 2011 dar, wie fireworld.at berichtet. Über 4.000 Mitglieder von insgesamt 472 der 767 Feuerwehren waren im Einsatz, um den enormen Herausforderungen durch den starken Schneefall und die damit verbundenen Gefahren zu begegnen.

Die Nacht nach dem Wintereinbruch war insgesamt ruhig, dennoch arbeiteten die Feuerwehren bis spät in die Nacht. Die letzten Feuerwehrmitglieder kehrten kurz nach Mitternacht in ihre Rüsthäuser zurück. Am Morgen des 21. Februar, um 11:00 Uhr, setzte sich der Einsatz fort: 183 Feuerwehren waren mit rund 1.300 Mitgliedern aktiv, um die Herausforderungen der Schneelawine zu bewältigen.

Aktuelle Einsatzlage

Stand 21. Februar sind im Einsatzleitsystem 222 Einsätze erfasst, die sich hauptsächlich auf die Beseitigung von Schneebruch, das Entfernen umgestürzter Bäume sowie Sicherungs- und Aufräumarbeiten im Verkehrs- und Infrastrukturbereich konzentrieren. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und die Verkehrswege wieder freizugeben.

Die Auswirkungen solcher Naturereignisse können erheblich sein. Laut Statista stehen Naturkatastrophen in einem direkten Zusammenhang mit klimatischen Veränderungen, die sie intensiver und häufiger machen. 2024 erlebten die USA verheerende Stürme, die unter anderem durch Hurrikan Helene und Hurrikan Milton große Schäden verursachten. Diese Ereignisse verdeutlichen, wie wichtig es ist, auf derartige Naturphänomene vorbereitet zu sein.

Insgesamt machen solche extreme Wetterereignisse deutlich, wie vulnerabel Regionen weltweit sind. Asien gilt als besonders gefährdet durch häufige Naturkatastrophen, sowohl hinsichtlich der Zahl der betroffenen Menschen als auch durch die Schwere der Folgen. Die Herausforderungen, die der Wintereinbruch in der Steiermark mit sich bringt, sind somit Teil eines größeren globalen Problems, das durch verschiedene klimatische und geographische Faktoren verstärkt wird.