Sidebar Werbung
Sidebar Werbung

Vom 24. bis 27. März 2026 nahmen Wiener Expert*innen an der bedeutenden Veranstaltung „Urban Future“ in Ljubljana teil. Diese Veranstaltung gilt als die größte internationale Konferenz zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Organisiert wurde der Auftritt der Stadt Wien durch die Internationalen Büros der Stadt Wien, die zur WH International Services GmbH gehören. Teilnehmer*innen aus 290 Städten diskutierten zahlreiche Themen, darunter lebendige Stadtzentren, Tactical Urbanism, Kreislaufwirtschaft, kommunale Innovationen sowie die Resilienz urbaner Gesellschaften und Change Communication.

Ein zentrales Element der Konferenz war die Premiere des neuen Formats „Vienna Connect“. Dieses Konzept zielt darauf ab, internationale Kooperationen zur Schaffung lebenswerter Städte zu fördern. Wiener Expert*innen präsentierten innovative Lösungen und ihr Know-how in verschiedenen Panels. Ein bemerkenswertes Highlight war das Panel „Women Changing Cities“, das von der Bürgermeisterin von Reykjavik geleitet wurde und sich mit gendergerechter Stadtplanung beschäftigte.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Themen der Wiener Delegation

Ein weiteres wichtiges Thema war das Panel „Strictly Temporarily? Placemaking after COVID-19“, das sich mit der Zwischennutzung leer stehender Gebäude auseinandersetzte. Die Wiener Delegation widmete sich zudem Aspekten des partizipativen Urbanismus, des nachhaltigen Tourismusmanagements und moderner Verwaltungsstrukturen. In der Informationslounge der Stadt Wien hatten Besucher die Möglichkeit, mehr über Wien zu erfahren und Vorschläge zu urbanen Herausforderungen abzugeben.

In-article Werbung
In-article Werbung

Am ersten Tag der Konferenz fand zudem eine Netzwerkveranstaltung mit Partner*innen wie Advantage Austria Slowenien und der Stadtgemeinde Celje statt. Alena Sirka-Bred, die Leiterin der Gruppe Europa und Internationales der Stadt Wien, hob den Mehrwert des Austauschs mit anderen Städten hervor und betonte, wie wichtig diese Kooperationen für die Stadt Wien sind.

Positionierung Wiens auf internationaler Ebene

Mit „Vienna Connect“ beabsichtigt die Stadt, ihre internationale Positionierung als Innovations- und Wirtschaftsstandort zu stärken. Seit dem 1. Januar 2016 arbeiten die Internationalen Büros der Stadt Wien intensiv an der Positionierung Wiens als europäische Drehscheibe für Dialog und Projekte. Diese Büros sind in verschiedenen Städten aktiv, darunter Belgrad, Berlin, Budapest, Krakau, Ljubljana, Prag, Sarajevo, Sofia und Zagreb, mit direkter Verbindung zu Bratislava.

Die Relevanz solcher Veranstaltungen und Initiativen wird durch globale Aktionspläne wie die New Urban Agenda unterstrichen, die als Fahrplan für nachhaltige Stadtentwicklung dient. Diese Agenda, entstanden aus der UN-Konferenz „Habitat III“ im Oktober 2016 in Quito, Ecuador, strebt eine nachhaltige Stadtentwicklung an und bietet klare Anforderungen angesichts der globalen Urbanisierung. Sie ist somit ein wichtiger Baustein zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDG) und legt den Fokus auf die Hilfe für kommunale Akteure zur Emissionsminderung und regionalen Zusammenarbeit.

Indem Wien am Austausch mit internationalen Partnern teilnimmt, leistet die Stadt einen aktiven Beitrag zur Umsetzung dieser globalen Ziele und zur Stärkung ihrer eigenen Stadtentwicklungspolitik. Diese Initiative ist entscheidend für die zukünftige Entwicklung urbaner Räume in Wien und darüber hinaus, um Städte ebenso nachhaltig wie lebenswert zu gestalten.