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Am 12. Juni 2025 berichtet der Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV), das größte Gesundheitsunternehmen Österreichs mit rund 30.000 Mitarbeiter*innen, über seine Teilnahme an der Vienna Pride. 2025 wird dies bereits das dritte Mal sein, dass WIGEV an dieser bedeutenden Veranstaltung teilnimmt. Unter dem Motto „Bei uns kannst du alles sein und alles werden“ setzt sich das Unternehmen für Respekt, Akzeptanz und gleiche Rechte für alle Menschen ein. Damit bekräftigt WIGEV sein Engagement für Diversität und Inklusion in der Gesundheitsversorgung.

WIGEV wird am 13. Juni 2025 auf der LGBTIQ-Job-Info-Messe vertreten sein und plant auch, mit einem eigenen Truck bei der Regenbogenparade am 14. Juni 2025 präsent zu sein. Die Belegschaft des Unternehmens setzt sich aus 82 Nationalitäten zusammen, wobei 100 unterschiedliche Sprachen gesprochen werden. Diese Vielfalt wird als Bereicherung gesehen, um Patient*innen auf Augenhöhe zu begegnen und eine umfassende, respektvolle Gesundheitsversorgung anzubieten.

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Diversität als Vorteil

Das aktive Diversitätsmanagement im Recruiting wird von WIGEV betont. Dabei wird die Diversität in Bezug auf Herkunft, Geschlecht, Weltanschauung, sexuelle Orientierung, Alter und Behinderung besonders geschätzt. Mariam, eine Chirurgin im WIGEV, hebt hervor, dass die Diversität im Unternehmen nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, sondern tatsächlich gelebt wird. Dies spiegelt sich in der Unternehmenskultur wider, die als sicher, sinnstiftend und vielfältig beschrieben wird.

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Besonders relevant ist WIGEVs Engagement für Frauen, da 2/3 der Mitarbeiter*innen Frauen sind. Im Rahmen des Wiener Gleichbehandlungsgesetzes setzt sich WIGEV aktiv für die Förderung der Repräsentanz von Frauen in Führungs- und Entscheidungspositionen ein. Neben Gesprächen über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden auch Themen wie Karenzmanagement und Fortbildung behandelt. Eine klare Null-Toleranz-Politik gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sowie gewaltschutzgruppen in Kliniken zeugen von einem ernsthaften Umgang mit dem Thema Gewalt und Diskriminierung.

Challenges in der Gesundheitsversorgung

Die Herausforderungen der Gesundheitsversorgung sind nicht nur ein lokales, sondern auch ein globales Problem. Laut einem Bericht der Freien Universität Berlin steht die geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung vor signifikanten Herausforderungen und Defiziten. Historisch betrachtet, wurde der männliche Körper oft als universelles Modell in der Medizin verwendet, was dazu geführt hat, dass die spezifischen Gesundheitsbedürfnisse von Frauen* und LGBTQ*-Personen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Diese Gruppen sind oft Diskriminierung und Ungerechtigkeit ausgesetzt und erleben eine Unsichtbarkeit im Gesundheitswesen.

Die Medikamente und Behandlungen sind oft nicht auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen* zugeschnitten, was in erheblichen geschlechtsspezifischen Ungleichheiten resultiert. Frauen*, die als nicht weiß gelesen werden, erfahren zusätzliche Diskriminierung, während nicht-heterosexuelle und nicht-cisgeschlechtliche Menschen ebenfalls Herausforderungen in der Versorgung sehen. Ein Nachholbedarf an geschlechtsbewussten und LGBTQ*-inklusiven Ansätzen ist unverkennbar.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass WIGEVs Engagement für Diversität und ein respektvoller Umgang mit Gesundheitsfragen im Kontext von Gleichstellung und Diskriminierung von äußerster Wichtigkeit ist. Die fortlaufenden Dialoge über die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung für unterrepräsentierte Gruppen sind unerlässlich für eine gerechtere Gesellschaft.

In diesem Sinne ist es entscheidend, dass sowohl lokale Gesundheitsinstitutionen wie WIGEV als auch globale Gesundheitsorganisationen die Herausforderungen der geschlechtergerechten Gesundheitsversorgung anerkennen und aktiv angehen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von Wien.gv.at, gesundheitsverbund.at sowie FU Berlin.