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Am heutigen Tag, dem 27. November 2025, startet die internationale Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“, die von WIENXTRA und Wiener Jugendzentren ins Leben gerufen wurde. Die Wiener Vizebürgermeisterin und Jugendstadträtin Bettina Emmerling betont die Wichtigkeit der Gewaltprävention insbesondere bei Jugendlichen. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Stärkung junger Menschen durch praxisnahe Workshops, die im Rahmen der neuen Kinder- und Jugendmillion an Schulen und in der Offenen Jugendarbeit angeboten werden.

Die Kampagne verfolgt das Ziel, junge Menschen im Umgang mit Gewalt zu sensibilisieren und ihnen Schutzmöglichkeiten aufzuzeigen. Hierzu sind bis Juni 2026 insgesamt 90 Workshops im Rahmen der Kinder- und Jugendmillion geplant. Schwerpunkt wird die Gewaltprävention an Schulen sein, unter anderem an der Bildungseinrichtung Willi Resetarits in Floridsdorf und der Mittelschule Mira-Lobe-Weg in der Donaustadt. Diese Themen werden unterstützt durch eine Informationskampagne in Kooperation mit den Wiener Linien.

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Selbstbehauptungs-Workshops und Unterstützung für junge Frauen

Ein spezielles Augenmerk liegt auf den Selbstbehauptungs-Workshops, die für junge Frauen angeboten werden. Diese Workshops, die die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Kenntnis eigener Stärken und Schwächen zum Ziel haben, beginnen am 29. November 2025 und sind kostenlos. Die Anmeldung erfolgt über die Plattform frish.at. Diese Initiative ist besonders wichtig im Hinblick auf eine kürzlich durchgeführte Studie „Safe Together – Sicheres Fortgehen in Wien“, die die Bedeutung von sicherer Mobilität für junge Frauen unterstreicht.

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Insgesamt umfasst das Kurskonzept eine sechsteilige Modulreihe, die Themen wie Selbstverteidigung, Geschlechterrollen, Gleichberechtigung, Impulskontrolle und Konfliktlösungen behandelt. Die Idee für das Projekt stammt von den Jugendlichen Lara Grünauer und Liam Kronberger. Die Workshops werden durch die Zusammenarbeit mit Organisationen wie der „Feminist Fighters Union“ und „Art of Defense“ realisiert.

Ein ganzheitlicher Ansatz zur Gewaltprävention

Das Projekt „Gewaltprävention, Deeskalation, Selbstverteidigung“ hat das Ziel, Jugendliche darauf vorzubereiten, Gewaltmuster zu erkennen und zu reflektieren. Inhalte wie das frühzeitige Erkennen und Deeskalieren von bedrohlichen Situationen stehen im Mittelpunkt. Hierbei lernen die Teilnehmer, sich richtig zu verhalten und mögliche Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Zu den Inhalten der Workshops gehören auch Übungen zur Impulskontrolle und das kritische Nachdenken über bestehende Geschlechterstereotype. Das Gewaltpräventionskonzept wird durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Wien im Rahmen der Kinder- und Jugendmillion gefördert, die dafür eine Summe von einer Million Euro bereitgestellt hat.

Mit einem umfassenden Ansatz, der auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer eingeht, wird ein Lernumfeld geschaffen, das die Jugend zur Selbstbehauptung und Deeskalation von Konflikten befähigt. Diese Maßnahmen sind für junge Wiener:innen im Alter von 5 bis 20 Jahren gedacht und sollen sie zu selbstbewussten und wehrhaften Persönlichkeiten entwickeln.

Für die Umsetzung der Workshops sind bis zu 60 Veranstaltungen an Schulen sowie 30 Workshops in den Jugendzentren FloDo und Rennbahnweg geplant. Diese praxisorientierten Ansätze sollen dazu beitragen, ein neues Bewusstsein für Gewaltprävention unter jungen Menschen zu schaffen.

Die Initiative stellt somit einen wichtigen Schritt in der Förderung einer gewaltfreieren und selbstbewussteren Gesellschaft dar und setzt sich dafür ein, dass Jugendliche lernen, sich selbst zu schützen und verantwortungsbewusst mit Konflikten umzugehen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Workshops und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte unter presse.wien.gv.at, jugendzentren.at und djjv.de.